Kommentar: Die UBS warnt vor zu blindem KI-Token-Shopping – erste Firmen senken das KI-Budget, was das Hyperwachstum von Anthropic, Gemini und OpenAI etwas bremsen kann. Die Top-Chance sind jetzt KI-Schutzfirmen vor günstigen KI-Killer-Apps.
Vor 20 Jahren kostete ein Anruf aus Wien per Handy heim zur Mama knackige 100 Euro die Stunde – die Mobilcom-Aktie war ein Star. Auch die Gewinne von Solarworld schmolzen wie Eis in der Sonne, als der Preis für Solarmodule um 95 Prozent sank. Heute, im Jahr 2026, schockt uns Kunden nicht mehr die Handyrechnung, sondern der Verbrauch von KI-Token, den Claude, ChatGPT, Gemini in Rechnung stellen.
Das Analysieren, Kontrollieren und Erstellen von Präsentationen per KI macht Spaß – doch kostet schnell Zehntausende Euro. Kleine Warnung mitten in der noch voll intakten KI-Party: UBS (siehe Tweet) hat in einer Umfrage herausgefunden, dass 60 Prozent aller Unternehmen beginnen, rechen- und kostenintensive KI-Modelle einzudämmen und teils beginnen, zu schlankeren, preisattraktiveren Modellen zu wechseln.
UBS says 60% of companies now watching AI budgets are moving to cheaper models and open-source Chinese models
— Rohan Paul (@rohanpaul_ai) June 26, 2026
The pressure is coming from extreme bills, including users spending up to $35K/month, teams exceeding quotas by 200%, and companies cutting internal AI tools from 5 to… pic.twitter.com/xPsOVraO0X
(Dieser Kommentar ist im AKTIONÄR HSR 21/2026 erschienen und aktualisiert)
Noch ist die Laune gut. Jensen Huang verkauft GPUs, mit denen Anthropic und SpaceX KI-Modelle berechnen lassen, und sagte jüngst in Taiwan: „Token sind unfassbar gut nachgefragt und jetzt hochprofitable Einheiten.“ So liegen die Stromkosten oft nur bei 0,50 Dollar, doch Kunden werden über zehn Dollar pro Million Token in Rechnung gestellt. Der Token-Price-Index verdoppelte sich bis Mai innerhalb eines Jahres. Aber: Anfang Juni sanken die durchschnittlichen Preise um zehn Prozent. So wie Musk den Preis für den Transport eines Kilo Satelliten von 20.000 auf 100 Dollar drücken will, wird die KI bald enorm günstig.
Es beginnt: OpenAI plant dem WSJ zufolge drastische Preissenkungen, um den Erzrivalen Anthropic auszubooten. Damit wird der Weg frei, dass sich die KI-Token-Nutzung für Agenten, Roboter, Tools aller Art lohnt und sich der Verbrauch bis 2030 verhundertfacht. Viele Super-Gewinnprognosen von SpaceX und OpenAI implodieren im brutalen Konkurrenzkampf. Gleichzeitig wird die KI mit immer weniger Aufwand immer smarter, schärfer und gefährlicher! News der Woche: Nicht nur Mythos-Modelle von Anthropic werden vielen Firmen-Servern gefährlich, sondern auch erste chinesische Start-ups sollen clever genug sein, bisher unentdeckte Sicherheitsschwachstellen in westlichen Firmen zu knacken!
Killer-KI: 2 Firmen bieten jetzt die Lösung
Ich höre: Die Aufregung ist groß intern. Immer mehr Konzerne und Behörden machen KI-Security zur Chefsache – weswegen das Depot 2030 nun gleich zwei für dieses Szenario passende KI-Cybersecurity-Firmen neu kauft! Einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten!
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Heute, 16:11