Die Marktteilnehmer blicken weiterhin gebannt auf die wilde Kursentwicklung beim Silberpreis. Nachdem sich der Kurs im bisherigen Wochenverlauf wieder Stück für Stück nach oben kämpfen konnte, folgte nun erneut ein heftiger Rücksetzer. So verbilligte sich der Preis für eine Feinunze Silber um satte zehn Prozent.
Dies zieht natürlich auch die Aktien von Silberproduzenten wie etwa Hecla Mining, Silvercorp oder First Majestic Silver nach unten und damit auch den Best of Silver Miners Index, in dem neun Top-Firmen aus dem Sektor vertreten sind. Der Silberpreis litt unter den überraschend robusten Arbeitsmarktdaten aus den USA. Denn diese dämpften die Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Zudem konnte der US-Dollar erneut etwas zulegen, was Silber und andere Rohstoffe stets belastet. Hinzu kommt natürlich, dass immer noch sehr viele Spekulanten bei Silber aktiv sind, daher kommt es immer wieder zu mitunter wilden Kursbewegungen.
Gold-Experte Markus Bußler erklärte bereits: „Das Problem bei Silber ist sicherlich die Tiefe des Rücksetzers.“ Der Rutsch unter das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement gemessen an dem Anstieg seit Anfang November sei ein Alarmsignal. Normalerweise ist ein solcher Rutsch zu tief, um ihn als normale Korrektur abzutun. Doch bei den Edelmetallen ist es nicht immer normal. Bußler erinnert dabei an den Beginn des Edelmetall-Bullenmarktes 2015. Damals haussierte insbesondere Gold bis in den Sommer 2016 – nur um dann ebenfalls fast alle Gewinne wieder abzugeben. Das war aber nicht das Ende des Bullenmarktes, sondern vielmehr eben ein tiefer Rücksetzer. „Wir sehen eine gewisse Analogie“, sagt er.
Es bleibt wild am Silbermarkt. Der heutige Rücksetzer ist natürlich ärgerlich, ändert aber nichts an den langfristigen guten Perspektiven für den Silberpreis. Daher ist auch das Indexzertifikat mit der WKN DA0AB0 auf den Best of Silver Miners Index des AKTIONÄR eine attraktive Depotbeimischung. Ganz Mutige können auch auf gehebelte Derivate setzen.
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Heute, 07:13