Robotik ist längst kein reines Industriethema mehr. Immer mehr Anwendungen wandern in Bereiche, in denen Personal fehlt und Abläufe unter Druck stehen – von der Logistik bis in Kliniken. Ein aktueller Schritt eines US-Anbieters zeigt, wie schnell sich der Markt verschiebt und warum Robotik für Anleger strategisch an Bedeutung gewinnt.
Serve Robotics entwickelt autonome Lieferroboter, die in US-Städten Zustellungen übernehmen. Das Ziel ist klar: Wege verkürzen, Abläufe beschleunigen, Kosten senken.
Nun will das Unternehmen Diligent Robotics übernehmen, den Entwickler des Krankenhaus-Assistenten Moxi. Geplant ist ein Aktiendeal über 29 Millionen Dollar, ergänzt um zusätzliche Zahlungen von bis zu 5,3 Millionen Dollar, die an den Geschäftserfolg nach der Übernahme geknüpft sind. Der Abschluss ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen.
Moxi ist kein Pilotprojekt. Die Roboter arbeiten bereits in über 25 US-Kliniken und haben mehr als 1,25 Millionen autonome Botengänge erledigt – vom Medikamententransport bis zur Logistik auf Stationen. Serve erschließt sich damit einen Markt, der durch Personalmangel und Effizienzdruck strukturell wächst.
Milliardenmarkt Robotic
Robotik entwickelt sich damit zu einer Schlüsseltechnologie der globalen Wirtschaft. Roboter schließen Produktivitätslücken, stabilisieren Lieferketten und übernehmen Routinetätigkeiten dort, wo Zeit, Präzision und Verlässlichkeit zählen. Mit dem Fortschritt bei Automatisierung und Software verlagert sich der Einsatz zunehmend aus der Fabrik in den Alltag.
Diese Entwicklung spiegelt auch der AKTIONÄR Robotic Index wider. Er vereint 15 ausgewählte Unternehmen aus Robotik und Automatisierung, darunter Serve Robotics, und bildet den strukturellen Wachstumstrend des Sektors in einem weltweit stark wachsenden Milliardenmarkt gebündelt ab. Weitere Informationen zum neuen Index finden Sie hier.
27.01.2026, 13:30