Nach einer durchaus gesunden Korrektur hat der Best of Lithium Index zuletzt wieder Schwung aufgenommen. Dies liegt auch an einer Nachricht des britischen Bergbauriesen Rio Tinto. Denn dieser gab vor wenigen Tagen bekannt, dass man eine Mehrheitsbeteiligung am kanadischen Lithiumunternehmen Nemaska Lithium übernommen habe.
Rio Tinto verfügt nun über einen Anteil in Höhe von 53,9 Prozent und wird damit das Projekt führend vorantreiben. Die restlichen 46,1 Prozent an Nemaska Lithium hält die Regierung der kanadischen Provinz Quebec. Der Schritt selbst ist indes keine großartige Überraschung: Denn durch Rio Tintos Übernahme von Arcadium im vergangenen März besaß der Rohstoffgigant bereits eine Beteiligung von 50 Prozent an Nemaska Lithium. Spannend sind allerdings die Aussagen von Jérôme Pécresse, dem Chief Executive von Rio Tinto Aluminium und Lithium: „Die Aktivitäten von Rio Tinto in Québec spielen eine wichtige Rolle für unser Ziel, unser Lithiumgeschäft von Weltklasse auf die nächste Stufe des Wachstums und der Leistung zu heben, insbesondere durch Nemaska Lithium.“ Offenbar will Rio Tinto, das sich unter dem neuen Vorstandschef Simon Trott eigentlich nur auf wenige Rohstoffe konzentrieren will, weiter im Lithium-Bereich investieren.
Dass Lithium für den global breit aufgestellten Bergbauriese Rio Tinto zu einem der wenigen Rohstoffe zählt, auf den man sich in den kommenden Jahren konzentrieren will, spricht ganz klar für die These, dass die Lithium-Nachfrage in den kommenden Jahren weiter anziehen dürfte. Dies sind natürlich gute Aussichten für die im Best of Lithium Index vertretenen Unternehmen wie etwa Ganfeng, Albemarle oder die Sociedad Quimica y Minera de Chile (kurz SQM).
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24.02.2026, 06:38