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Gute Einstiegschance bei SQM, Albemarle & Co

Gute Einstiegschance bei SQM, Albemarle & Co
Foto: Just_Super/iStockphoto
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Thorsten Küfner Heute, 10:37 Thorsten Küfner

Der Lithiumpreis korrigiert aktuell etwas und mit ihm auch die Aktienkursen von großen Produzenten wie etwa Albemarle oder SQM. Das sorgt wiederum für sinkende Kurse beim Best of Lithium Index des AKTIONÄR. Nichtsdestotrotz bleiben die Aussichten für den immer wichtiger werdenden Rohstoff und dessen Hersteller nach wie vor gut. 

So sorgt der Boom bei stationären Batteriespeichern für neuen Rückenwind. Führende Branchenvertreter zeigten sich auf einer Konferenz in Las Vegas entsprechend optimistisch. Jahrelang war die Elektromobilität der wichtigste Treiber für die Lithium-Nachfrage. Regulatorische Änderungen in den USA und anderen Ländern sowie eine zwischenzeitliche Überproduktion führten jedoch zu einem deutlichen Preisverfall.

Nun gewinnt ein weiterer Absatzmarkt an Bedeutung: Stationäre Batteriespeicher profitieren vom Ausbau der Künstlichen Intelligenz und den Investitionen in leistungsfähigere Stromnetze. Dadurch verändert sich die Nachfrage nach Lithium spürbar. „Die Phase der Überkorrektur am Markt ist vorbei“, erklärte Raju Daswani, Chef des Beratungsunternehmens Fastmarkets. „Energiespeicher sind inzwischen zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber dieses Marktes geworden.“

Nach Schätzungen von Fastmarkets wächst die Lithium-Nachfrage für Batteriespeicher derzeit um rund 40 Prozent pro Jahr. „Das ist ein grundlegender Wandel. Im Vergleich zur deutlich volatileren, verbrauchergetriebenen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen schafft dies eine wesentlich stabilere Basis für den Markt“, betonte Daswani.

Auch Albemarle, der weltweit größte Lithiumproduzent, sieht den Trend bestätigt. Das Unternehmen berichtet von einer stabilen Nachfrage nach Batteriespeichern, während die Bestellungen aus dem Elektroauto-Sektor deutlich stärker schwanken. „Netzgebundene Energiespeicher sind geografisch deutlich breiter verteilt“, so Eric Norris, Chief Commercial Officer von Albemarle. „Das macht sie zu einem sehr interessanten Nachfragefaktor.“

Trotz der verbesserten Marktaussichten fordert die Branche weitere staatliche Unterstützung für die Lithiumverarbeitung, die derzeit von chinesischen Anbietern dominiert wird. Die G7-Staaten haben zuletzt vereinbart, ihre Zusammenarbeit beim Ausbau westlicher Lieferketten für Lithium und Nickel zu verstärken. „Wie viel sind Regierungen bereit, für Versorgungssicherheit zu bezahlen? Dafür gibt es einen Preis – und der wurde bislang noch nicht gezahlt“, sagte Dale Henderson, CEO des australischen Lithiumproduzenten PLS.

Best of Lithium Index (WKN: SL0C07)

Der Lithiumbedarf dürfte stetig weiter wachsen. Da das Angebot vermutlich mit dem Tempo nicht dauerhaft mit der Nachfrage Schritt halten kann, sind die Perspektiven für die Lithiumförderer gut. Aktien wie etwa SQM bleiben daher attraktiv. Mit dem Best of Lithium Index kann man aber gleich auf mehrere Branchenvertreter setzen. Mutige können dabei mit gehebelten Produkten spekulieren. Wer es konservativer mag, legt sich das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAS ins Depot. 

Hinweis auf Interessenkonflikte:


Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.

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