++ 7 starke Aktien trotzen der Krise ++

Dow & Co kaum verändert, Broadcom, Intel stark: Trump‑Ultimatum läuft ab – nur noch wenige Stunden

Dow & Co kaum verändert, Broadcom, Intel stark: Trump‑Ultimatum läuft ab – nur noch wenige Stunden
Foto: ventdusud/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 22:26 Marion Schlegel

Die US-Aktienmärkte haben sich am Dienstag kurz vor Ablauf des Ultimatums von Präsident Donald Trump an den Iran kaum bewegt und ohne klare Richtung geschlossen. Der Dow Jones verlor am Ende 0,2 Prozent auf 46.584,46 Punkte. Der S&P 500 legte leicht um 0,1 Prozent auf 6.616,85 Zähler zu. Der Nasdaq 100 minimal im Plus bei 24.202,37 Punkten aus dem Handel. Zwischenzeitlich notierten die Indizes deutlicher im Minus.

Infront DowJones (WKN: 969420)

Nur wenige Stunden vor Fristende verschärfte Trump den Ton gegenüber Teheran erneut deutlich. Er drohte mit Angriffen auf die Infrastruktur des Landes sowie mit dessen vollständiger Zerstörung, falls die Blockade der Straße von Hormus nicht bis 2.00 Uhr MESZ beendet werde. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, eine ganze Zivilisation könne noch in derselben Nacht ausgelöscht werden.

Parallel dazu meldete Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Angriffe der eigenen Luftwaffe auf iranische Bahnverbindungen und Brücken. Medienberichten aus den USA zufolge hat der Iran inzwischen die diplomatischen Beziehungen zu Washington abgebrochen und seinerseits mit Angriffen auf israelische Gasfelder gedroht.

Im Dow Jones gab es am Ende acht Gewinner. Am stärksten präsentierte sich UnitedHealth mit einem Plus von 9,4 Prozent. Chevron, JPMorgan, Amazon, Caterpillar, American Express, Cisco Systems und Nvidia konnten ebenfalls zulegen. Deutlicher unter Druck standen hingegen Walmart (minus 3,4 Prozent), Nike (minus 3,0 Prozent), Home Depot (minus 2,4 Prozent) und Apple (minus 2,1 Prozent). Bei Apple belasteten Medienberichte, dass es zu Verzögerungen beim faltbaren iPhone kommen könnte. Die Aktie stand zwischenzeitlich deswegen bereits deutlicher unter Druck. Bloomberg berichtete hingegen unter Berufung auf Insider, dass alles im Plan sei. Daraufhin konnte sich die Aktie wieder etwas nach oben arbeiten.

Im Nasdaq 100 gehörten Broadcom und CrowdStrike mit Zugewinnen von mehr als sechs Prozent zu den größten Gewinnern des Tages. Palo Alto Networks und Intel präsentierten sich mit Kurszuwächsen von mehr als vier Prozent ebenfalls stark.

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