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DAX‑Prognose: Stabil, Öl schwächer – Telekom, SpaceX, BASF, Siemens Energy, Infineon, VW im Fokus

DAX‑Prognose: Stabil, Öl schwächer – Telekom, SpaceX, BASF, Siemens Energy, Infineon, VW im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Marion Schlegel Heute, 07:06 ‧ Marion Schlegel
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Der DAX startet in eine Woche voller Notenbank- und Bilanztermine. Am Freitag hatte der Leitindex 0,7 Prozent auf 25.182 Punkte verloren und war unter seine 21-Tage-Linie gerutscht, auf Wochensicht stand ein Minus von 1,7 Prozent. Belastet hatten schwache Einkaufsmanagerdaten aus Frankreich, der hohe Ölpreis und Zweifel an den hohen KI-Investitionen. Zum Start in den Montag wird der deutsche Leitindex etwas höher erwartet. Der Broker IG taxiert den DAX 0,2 Prozent im Plus bei 25.238 Punkten.

DAX (WKN: 846900)

Unterstützung dürfte er dabei von etwas niedrigeren Ölpreisen erhalten. Händler wägen weitere Angriffe auf die saudische Energieinfrastruktur gegen drohende Nachfrageverluste durch hohe Preise ab. Am Freitag hatten Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien noch einen starken Preisanstieg ausgelöst. Auch über das Wochenende blieb die Lage weiter angespannt. Bei den Einzelwerten rückt Hugo Boss in den Blick: Die britische Frasers Group hält nun 50,1 Prozent der Anteile und damit die Mehrheit. Audi will rund vier Milliarden Dollar in ein erstes eigenes Werk in den USA stecken. SpaceX hat nach Angaben von Elon Musk eine 40-Milliarden-Dollar-Finanzierung abgeschlossen.

Auf der Terminseite steht heute um 10:00 Uhr das ifo-Geschäftsklima für Oktober auf dem Programm. Volkswirte rechnen mit 90,1 Punkten nach 89,9 Punkten im September. Um 12:00 Uhr legt Verizon Quartalszahlen vor – nach dem Abverkauf der US-Telekomwerte am Freitag dürfte das auch bei der Deutschen Telekom genau verfolgt werden. Spannend wird es im weiteren Wochenverlauf. Dann stehen unter anderem mit BASF, Deutsche Bank, Mercedes-Benz und Volkswagen auch zahlreiche DAX-Unternehmen auf der Quartalsberichtsliste. In den USA fällt der Blick am Mittwoch auf die Zahlen von Alphabet und Microsoft, am Donnerstag auf Amazon. Zudem stehen Notenbankentscheidungen der Fed und der EZB an.

Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -Verlierer im DAX im Blick haben. Am Freitag führte Fresenius Medical Care die Gewinnerliste an, MTU bildete nach Zahlen des Konkurrenten Safran das Schlusslicht. Die Deutsche Telekom litt unter Berichten über Mobilfunkpläne von SpaceX. Auch Siemens Energy und Infineon zeigten sich schwach.

Die Ölpreise haben zuletzt wieder etwas nachgegeben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen 114,52 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 101 Dollar. Eine Feinunze Gold wird für 4.014 Dollar gehandelt, eine Feinunze Silber für 54,28 Dollar. Ein Bitcoin kostet 80.096 Dollar.

Brent-Öl (ISIN: FTREFF000001)

An der Wall Street hatte am Freitag der Dow Jones 1,2 Prozent auf 52.215 Punkte verloren, der S&P 500 gab 0,5 Prozent auf 7.624 Punkte nach. Der Nasdaq 100 schloss nach dem Einbruch vom Donnerstag praktisch unverändert bei 28.958 Punkten.

Die wichtigsten asiatischen Börsen verzeichnen am Montagmorgen überwiegend leichte Verluste. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,3 Prozent. Beim CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien geht es 0,6 Prozent nach unten. Der südkoreanische KOSPI gibt 0,6 Prozent nach. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hingegen kann 0,5 Prozent zulegen.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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