Nun ist es passiert: Der Goldpreis ist unter die Marke von 4.000 Dollar gerutscht. Der anhaltende Druck der vergangenen Wochen und Monate in Form stetig steigender Zinsen belastet das Edelmetall weiter. Und geht es nach der Charttechnik, so könnte sich die aktuelle Schwächephase noch eine gewisse Zeit fortsetzen, bietet aber auch Chancen.
So geht etwa Paul Ciana, der technische Stratege der Bank of America, davon aus, dass der Goldpreis vermutlich noch mehr Zeit benötigen wird, um die vorangegangene Rally zu verarbeiten. Er verweist darauf, dass die aktuelle Korrektur nun seit 38 Wochen läuft, zuvor gab es Anstiege von 121 beziehungsweise 174 Wochen.
Ciana erklärte: "Unsere Strategie bleibt, bei etwa 3.700 Dollar hinzuzufügen und bei 3.500 bis 3.250 Dollar weiter zu kaufen." Er sieht eine Verteidigung des Tiefs bei 3.943 US-Dollar allerdings auch als eine Chance, einen doppelten Boden auszubilden. Dieser wiederum könnte in einem optimistischen Szenario die Grundlage für neue Höchststände im kommenden Jahr 2027 bilden.
Auch die UBS ist aktuell zwar etwas zurückhaltend gestimmt, rechnet aber bis September 2027 mit einem Goldpreisniveau von 5.400 US-Dollar. Die Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs halten die Marke von 5.400 US-Dollar bis Ende 2027 für realistisch.
Aufgrund der anziehenden Zinsen hat sich das Marktumfeld wieder deutlich eingetrübt. Doch mittel- bis langfristig bleiben die Aussichten für das Edelmetall weiterhin relativ gut. Zudem macht es das derzeitige Kursniveau Produzenten wie Kinross, Barrick & Co nach wie vor relativ einfach, satte Gewinne einzufahren. Wer breit gestreut im Goldsektor investieren will, kann auf den Best of Gold Miners Index setzen. Hier bietet sich derzeit das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY an.
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