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DAX-Prognose: Höher, Öl tiefer – Palantir, Apple, Ryanair, Bayer, Siemens Energy, Infineon im Fokus

DAX-Prognose: Höher, Öl tiefer – Palantir, Apple, Ryanair, Bayer, Siemens Energy, Infineon im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Marion Schlegel Heute, 06:55 ‧ Marion Schlegel
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Der DAX hat am Freitag eine starke Börsenwoche mit Verlusten beendet. Der Leitindex gab am letzten Handelstag der Woche um 0,9 Prozent auf 25.818 Punkte nach, nachdem er am Donnerstag noch den höchsten Stand seit Anfang September erreicht hatte. Auf Wochensicht blieb ein Plus von 2,5 Prozent. Belastet hatten steigende Ölpreise und der Ausverkauf bei Technologiewerten nach enttäuschenden Zahlen von Amazon und Intel. In die neue Woche dürfte der DAX wieder etwas höher starten. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,2 Prozent im Plus bei 25.879 Punkten.

DAX (WKN: 846900)

Am Wochenende rückte die Diplomatie im Iran-Konflikt in den Vordergrund. Laut dem Portal Axios will US-Präsident Donald Trump den Gesprächen mit Teheran mehr Zeit geben, bevor er über weitere Angriffe entscheidet. Eine iranische Delegation traf am Samstag in Katar Vermittler. Zugleich wurden in der Straße von Hormus erneut zwei Schiffe angegriffen. Offen bleibt, ob nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag Entspannung oder Eskalation folgt. Die Ölpreise haben zuletzt in jedem Fall etwas nachgegeben.

Auf der Terminseite steht am Nachmittag um 16:00 Uhr der ISM-Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie an. Der Konsens liegt bei 54,7 Punkten nach 54,5 Punkten im September. Zudem stehen einige Quartalszahlen auf dem Programm. Am Morgen berichtet Ryanair, am Abend nach US-Börsenschluss Palantir und Apple. Am Dienstag folgen die US-Midterms sowie die Zahlen von Bayer, Lufthansa und AMD.

Anleger dürften heute zudem weiter die Gewinner und Verlierer vom Freitag im DAX im Blick haben. Die Bayer-Aktie profitierte am Freitag von einem Jury-Urteil im Glyphosat-Streit in Missouri und ging mit einem Plus von 5,5 Prozent als stärkster Wert des Tages aus dem Handel. Siemens Energy und Infineon litten unter den KI-Sorgen und waren am DAX-Ende zu finden.

Die Ölpreise haben zuletzt wieder etwas nachgegeben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen knapp 110 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 100 Dollar. Eine Feinunze Gold wird für 3.909 Dollar gehandelt, eine Feinunze Silber für 50,31 Dollar. Ein Bitcoin kostet 78.268 Dollar.

Brent-Öl (ISIN: FTREFF000001)

An der Wall Street hatte sich der Tech-Ausverkauf am Freitag verschärft. Der Nasdaq 100 brach um 3,5 Prozent auf 28.385 Punkte ein, der größte Tagesverlust seit Anfang Juni. Der S&P 500 gab um 1,8 Prozent auf 7.580 Punkte nach, der Dow Jones um 1,1 Prozent auf 51.770 Punkte. Intel verbuchte nach dem schwachen Ausblick den schwersten Kurseinbruch seit Jahrzehnten, auch Amazon und alle übrigen „Magnificent 7“ schlossen im Minus.

Die wichtigsten asiatischen Märkte zeigen sich am Montagmorgen überwiegend freundlich. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gewinnt 0,8 Prozent. Beim CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien geht es 0,9 Prozent nach oben. Der südkoreanische KOSPI legt sogar 2,6 Prozent zu. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gibt hingegen leicht um 0,1 Prozent nach.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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