27.03.2013 Manuel Koch

US-Börsen schließen uneinheitlich - Dow Jones leicht im Minus - Häusermarktdaten - Warren Buffett wird Top-Aktionär bei Goldman - DuPont - T-Mobile USA

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DAX
Trendthema

Am Mittwoch gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,5 Prozent. Vor allem Europa und der schwache Euro auf einem Vier-Monats-Tief belasteten an der Wall Street.

Von Konjunkturseite ging der Blick am Morgen auf die anstehenden Hausverkäufe. Im Februar sanken sie um 0,4 Prozent, Analysten waren zuvor von einem Anstieg von 2,0 Prozent ausgegangen. Die Zahl der Hypothekenanträge kletterte um 7,7 Prozent.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 14.526 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,1 Prozent bei 3.257 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 0,05 Prozent bei 1.563 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: UnitedHealth (+1,7%), Alcoa (+0,8%) und Microsoft (+0,8%). Die größten Verlierer waren: JPMorgan (-1,8%), Coca-Cola (-1,2%) und Verizon (-1,1%).

Der Star-Investor Warren Buffett wird zu einem der Top Ten Aktionäre bei der US-Bank Goldman Sachs (+0,9%) aufsteigen. Nachdem Buffett die Bank während der Finanzkrise fünf Milliarden Dollar geliehen hatte, wird er nun eine Option ziehen und im Herbst einsteigen.

Amerikanische und europäische Autohersteller sind beunruhigt über die Verhandlungen zu Freihandelsabkommen mit Japan. Die Europäische Union und die USA erwägen derzeit Gespräche im Zuge eines asiatisch-pazifischen Abkommens.

Der Chemiekonzern DuPont (-0,2%) und der weltgrößte Saathersteller Monsanto haben ihren Rechtsstreit beigelegt. Die beiden Unternehmen werden in der Zukunft bei der Vermarktung von gentechnisch verändertem Saatgut kooperieren.

T-Mobile wird nun auch das iPhone 5 für 99 Dollar ohne Vertrag anbieten. Außerdem wird die Telekom-Tochter auch das neue BlackBerry Z10 im Programm haben.

Am Donnerstag schauen wir von Konjunkturseite auf die dritte Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt Q4. Es wird ein Wachstum von 0,3 Prozent erwartet. Zudem schauen wir auf den Chicago Einkaufsmanagerindex März und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.