04.02.2014 Manuel Koch

US-Börsen im Plus - Anleger kaufen in Konsolidierung - Nadella wird neuer Microsoft-Chef - Facebook, Michael Kors - US-Automarkt

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DAX
Trendthema

Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,4 Prozent hinzu.

Am Morgen ging der Blick von Konjunkturseite auf die Industrieaufträge. Diese sanken im Dezember um 1,5 Prozent, Analysten hatten zuvor mit einem Minus von 1,7 Prozent gerechnet.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Pllus von 0,5 Prozent bei 15.445 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,9 Prozent dazu bei 4.032 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,8 Prozent bei 1.755 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Pfizer (+2,8%), Merck (+2,8%) und DuPont (+2,7%). Die größten Verlierer waren: United Technologies (-1,0%), Boeing (-0,8%) und Intel (-0,5%).

Die Suche hat ein Ende: Satya Nadella wird neuer CEO bei Microsoft (-0,4%). Er war zuvor Manager im Unternehmen und für das Cloud-Geschäft zuständig. Bill Gates wird wie schon vergangene Woche vermutet als Verwaltungsratsvorsitzender zurücktreten und nur noch als technischer Berater für das Unternehmen tätig sein. Damit wird ein Generationswechsel bei Microsoft vollzogen.

Michael Kors (+17,3%) hat die Erwartungen der Analysten in die Tasche gesteckt. Durch das starke Weihnachtsgeschäft verbuchte der Mode-Designer einen Gewinn für das abgelaufene Quartal von 1,11 Dollar pro Aktie, eine Steigerung von 77 Prozent verglichen zum Vorjahreswert. Der Umsatz stieg um 59 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar.

Das Soziale Netzwerk Facebook (+2,1%) hat zurzeit weltweit 1,2 Milliarden Nutzer. Aber wo stehen solche Unternehmen in zehn Jahren? Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist zuversichtlich: "Jetzt haben wir die Ressourcen, um Menschen in der ganzen Welt zu helfen, noch größere und wichtigere Probleme zu lösen." Seiner Meinung nach werden Online-Netzwerke in Zukunft Fragen und Probleme lösen. Neue Technologien könnten weitere Türen öffnen. Facebook hatte 2013 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Dollar gemacht.

Der US-Automarkt büßte im Januar 3,0 Prozent ein. Die saisonal bereinigte Jahresrate lag bei 15,16 Millionen Einheiten und verfehlte die angepeilte Marke aller Konzerne von 15,7 Millionen. Hauptgrund war der heftige Schneefall in der zweiten Jahreshälfte. Darunter litt vor allem die Marke VW. Daimler konnte den Absatz um 1,5 Prozent, BMW um 3,0 Prozent steigern. Damit wurden die Erwartungen verfehlt.

Die VW-Fabrik in Chattanooga könnte zudem bald betrieblich und gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter haben. Als einzige Werk weltweit ist es dort noch nicht der Fall. Im Februar werden die Mitarbeiter darüber abstimmen, ob sie die Gewerkschaft UAW ins Boot holen.

Unterdessen will man in den USA schneller Autos auf die Straße bringen, die in Zukunft miteinander kommunizieren. Das amerikanische Transportministerium will Vorbereitungen zur Einführungen solcher Techniken bald beginnen.

Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf den ADP-Arbeitsmarktbericht, den ISM-Dienstleistungsindex und die Zahl der Hypothekenanträge. Quartalszahlen werden von Coca-Cola, Merck, Nasdaq, Time Warner, Twitter, Walt Disney und Yelp veröffentlicht.

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Mittwoch

7:00 MBA Zahl der Hypothekenanträge Woche

Erwartet: ---, zuvor: 4,7 Prozent

8:15 ADP Arbeitslosenzahlen Januar

Erwartet: 178.000, zuvor: 238.000

10:00 ISM Dienstleistungsindex Januar

Erwartet: 53,8 Punkte, zuvor: 53,0 Punkte

Coca-Cola 0,52 (vorb)

Estée Lauder 1,07 (vorb)

Merck 0,88 (vorb)

Nasdeq OMX Group 0,67 (vorb)

Ralph Lauren 2,51 (vorb)

Time Warner 1,15 (vorb)

Twitter -0,02 (nachb)

Walt Disney 0,91 (4:15)

Yelp -0,03 (nachb)

Donnerstag

7:30 Challenger Jobstreichungen Januar

Erwartet: ---, zuvor: -5,9 Prozent

8:30 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Woche

Erwartet: 335.000, zuvor: 348.000

8:30 Handelsbilanzdefizit Dezember

Erwartet: -36,0 Milliarden, zuvor: -34,3 Milliarden Dollar

8:30 Vorläufige Arbeitsproduktivität 2013 Q4

Erwartet: 2,4 Prozent, zuvor: 3,0 Prozent

General Motors 0,86

Invesco 0,51

Kellog’s 0,82 (vorb)

LinkedIn 0,39 (nachb)

Monster 0,07 (vorb)

New York Times 0,16 (vorb)

Zynga -0,04 (nachb)

Freitag

8:30 Arbeitsmaektdaten Januar

Erwartet: 185.000, zuvor: 74.000

8:30 Arbeitslosenquote Januar

Erwartet: 6,7 Prozent, zuvor: 6,7 Prozent

8:30 Verbraucherkredit Dezember

Erwartet: 11,5 Milliarden, zuvor: 12,3 Milliarden Dollar

Moody’s 0,76 (vorb)

News Corp 0,2 (nachb)