Gold, Silber, Minen – die Achterbahnfahrt geht ungebremst weiter. Nachdem der Wochenstart äußerst freundlich war, geht es am Dienstag bereits wieder bergab. Im Mittelpunkt stehen einmal mehr mögliche Friedensgespräche mit dem Ian und natürlich auch der Ölpreis. „Es gab sicherlich schon einfachere Phasen in den vergangenen Monaten“, sagt Markus Bußler.
Die technische Situation vieler Aktien habe sich in den vergangenen Tagen wieder gebessert. „Aber wir haben auch gelernt: Auf die Charttechnik sollte man sich aktuell nicht allzusehr verlassen.“ Im Mittelpunkt steht dieses Mal Agnico Eagle. Das Board hat grünes Licht für Hope Bay gegeben. Das Projekt in der kanadischen Arktis soll für rund 2,4 Milliarden Dollar gebaut werden. Eigentlich gibt es dort schon Infrastruktur. Doch Agnico will das Projekt deutlich größer errichten als der ursprüngliche Betraiber TMAC. Einmal in Betrieb sollen auf Hope Bay über 400.000 Unzen jährlich produziert werden. „2,4 Milliarden Dollar sind sicherlich eine ordentliche Summe. Doch Agnico benötigt dafür kein Fremdkapital, sondern kann den Bau aus dem Cashflow stemmen“, sagt Markus Bußler.
Aya Gold & Silver springt ebenfalls wild umher. Die Aktie hatte zunächst ein Fehlsignal nach oben und kurz darauf eines nach unten geliefert. Aktuell sieht die Lage wieder besser aus. Starke Bohrergebnisse von dem Boumadine-Projekt in Marokko haben wieder Käufer zurückgebracht. Weitere Themen in dem Video: Die Lage bei Ivanhoe Mines. Das Unternehmen hat ohnehin einen schweren Stand, da das Flaggschiff, die Kamoa-Kakula-Mine nach einem Erdbeben noch immer nicht läuft wie erhofft. Jetzt kommen noch die Ebola-Ausbrüche im Kongo hinzu. „Nach ist Ivanhoe davor verschont, die Mine liegt auch eher im Süden des Kongo, während sich die schweren Ebola-Fälle auf den Osten konzentrieren“, sagt Markus Bußler. Dennoch beobachte der Markt die Situation natürlich genau. Eine Einstiegschance könnte sich bei Li-FT Power auftun. Ein Ausbruch über 4,10 Euro würde deutliches Potenzial freisetzen.
Heute, 10:25