Der Goldpreis hat zuletzt nach seiner Aufholjagd in den vergangenen Tagen wieder etwas nachgegeben. Steigende Ölpreise und die Erwartung weiterer US-Zinserhöhungen dämpfen die Nachfrage nach dem klassischen sicheren Hafen. Zudem hat die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Preisprognose gesenkt.
Goldman Sachs hat das Jahresendziel für 2026 von 4.650 auf 4.150 Dollar gesenkt, ein Minus von knapp elf Prozent. Für 2027 sinkt die Marke von 5.400 auf 4.800 Dollar. Grund ist ein falkenhafterer Fed-Ausblick, aber nicht ein Ende der langfristigen Anlagefantasie.
Heute wird es direkt wieder spannend beim Goldpreis. Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober, der um 14:30 Uhr veröffentlicht wird. Volkswirte erwarten 65.000 neue Stellen und eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Ein starker Bericht dürfte Renditen und Dollar stützen, schwächere Zahlen die Erholung bei Gold festigen. Die 4.000-Dollar-Marke gilt als wichtige Stütze. Die 50-Tage-Linie, die derzeit bei 4.197 Dollar verläuft, ist hingegen ein wichtiger kurzfristiger Widerstand. An diesem war das Edelmetall zuletzt abgeprallt. Gelingt jedoch der Sprung darüber, wäre Luft bis in den Bereich der 200-Tage-Linie. Der 200-Tage-Durchschnitt verläuft aktuell bei 4.462 Dollar. Derzeit kostet eine Feinunze 4.071 Dollar. Am Donnerstag war das Edelmetall zeitweise bis auf 4.147 Dollar gestiegen.
Es bleibt also spannend bei Goldpreis. DER AKTIONÄR bleibt langfristig ganz klar positiv für Gold gestimmt. Größere kurzfristige Rücksetzer sollten Anleger zum Ausbau ihrer Positionen nutzen. Allerdings ist Geduld gefragt. Wer auf einen Korb mit führenden Goldproduzenten setzen will, liegt mit dem Best of Gold Miners Index des AKTIONÄR und dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY richtig. Alle Infos zum Index und zu Investmentmöglichkeiten finden Sie hier.
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