Nachdem die Preise für Gold und Silber im Zuge der Zuspitzung des Nahost-Konflikts zuletzt ebenfalls etwas unter Druck standen, zeigen sie sich am heutigen Dienstag wieder stärker. Niedrigere Ölpreise, ausgelöst durch die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump, lassen Inflationssorgen und damit die Angst vor höheren Zinsen wieder sinken. Dies kommt insbesondere dem Goldpreis zugute. Silber ist zudem von Industrieseite stark nachgefragt. Eine Entspannung der Lage und damit eine Entspannung für die Weltwirtschaft gibt dem Silberpreis Unterstützung.
Am Dienstagmorgen wird die Feinunze Gold bei 5.178 Dollar gehandelt. Seit dem Jahresanfang bedeutet dies ein Plus von rund 20 Prozent. Die Feinunze Silber wird für 89,07 Dollar gehandelt. Dies entspricht einem Plus von gut 24 Prozent seit dem Jahreswechsel.
Die Edelmetallpreise werden von einem wieder schwächeren Dollar und sinkenden Energiekosten unterstützt, nachdem US-Präsident Donald Trump angedeutet hatte, dass der Krieg im Nahen Osten bald enden könnte. Eine Entspannung bei einer möglichen kriegsbedingten Inflation würde die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Zentralbanken die Zinsen anheben. Niedrigere Zinsen verringern die Opportunitätskosten, Gold als zinslose Anlage zu halten.
Auch die Minenaktien zeigten sich zuletzt wieder fester. Es ist zwar zu erwarten, dass es vorerst volatil bleibt an den Edelmetallmärkten, die langfristigen Aussichten sind aber weiter stark. Kurzfristig wird die weitere Entwicklung im Iran-Krieg die Richtung vorgeben. Anleger, die langfristig im Edelmetallmarkt investieren und dabei das Risiko breit streuen wollen, finden beim Precious Metals Index, in dem 18 führende Gold- und Silberproduzenten vertreten sind, ein spannendes Investment. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie hier. Mehr Infos zu den Edelmetallmärkten gibt es bei Goldfolio – dem Börsendienst für Gold- und Silberaktien.
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