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18.03.2020 Markus Bußler

Gold: Dieses Muster müssen Sie kennen!

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Gold

Der Goldpreis kämpft nach wie vor mit der Marke von 1.500 Dollar. Doch der große Abverkauf scheint vorerst gestoppt zu sein. Nach wie vor ist die Marke von 1.460 Dollar die wichtigste Unterstützung. Doch es gibt Parallelen zu der Finanzkrise, die durchaus beachtlich sind. Und diese sollten Goldanlegern Hoffnung geben, dass es schon bald wieder aufwärtsgeht.

Wie zur Finanzkrise, so flüchten die Anleger auch in der Coronakrise zunächst in den US-Dollar. Das muss nicht zwangsläufig logisch sein. Es ist ein typisches Muster: Aus Angst vor einer ungewissen Zukunft wird zunächst alles verkauft: Aktien genauso wie Edelmetalle. Sicherlich teilweise Liquiditätsgetrieben. Das ist die klassische Panikphase. Hier werden Anleger schlicht und ergreifend auf dem falschen Fuß erwischt und geraten in Panik. Nach wie vor befindet sich der Markt in dieser Phase. Sie sollte aber allmählich zu Ende gehen.

Anschließend beginnen die ersten Hilfsmaßnahmen seitens der Notenbanken beziehungsweise Regierungen. Die erste Panik verfliegt. Aber es gibt massive Zweifel, ob diese Hilfsmaßnahmen greifen. Zudem kommen in dieser Phase auch Zweifel auf, ob das massive Gelddrucken seitens der Notenbanken am Ende zu einer Entwertung der Papiergeldwährungen führen wird. Das ist die Phase in der Gold beginnt zu steigen. Wir sollten in den kommenden Wochen, wenn sich die erste Panik gelegt hat, in diese Phase eintreten.

In der nächsten Phase bemerken Marktteilnehmer, dass nicht alles so schlecht ist, wie es sich angedeutet hat. Die ersten positiven Nachrichten kommen in den Markt, die Angst vor einer Kernschmelze der Wirtschaft beziehungsweise des Finanzsystems schwindet und Anleger kehren in die Aktienmärkte zurück. DAX, Dow Jones und Co beginnen wieder zu steigen.

Gold (ISIN: XC0009655157)

Die Gründe für den Kursrutsch sind grundverschieden. Auf der einen Seite haben wir die Finanzkrise, auf der anderen ein Virus. Aber die Anleger verhalten sich bislang ähnlich und es gibt gute Gründe zu glauben, dass diese Parallelen sich fortsetzen.