Gold, Silber und Minen können sich erholen. In Australien geht es zum Wochenauftakt deutlich nach oben. Einige kleinere Werte wie zum Beispiel Benz Mining erreichen sogar schon neue Allzeithochs. Freilich ist das Gros der Gold- und Silberwerte von neuen Höchstkursen noch weit entfernt. Viele notieren 40 bis 50 Prozent unter ihren Hochs aus dem Januar des laufenden Jahres. Doch letztlich ist genau das die Chance. Die Werte müssten und können sich verdoppeln, um diese Hochs wieder zu erreichen.
Noch ist es kein Feuerwerk, das wir sehen. Noch gibt es zahlreiche Faktoren, die den Edelmetallen zu schaffen machen. Am Freitag erreichten die Renditen der US-Staatsanleihen neue Jahreshochs. Die Rendite der 10-Jährigen kletterte sogar auf den höchsten Stand seit Januar 2025. Zuletzt ist die Zahl derer, die bereits in dieser Woche mit einem Zinsschritt seitens der Fed rechnen, auf ziemlich genau ein Drittel gestiegen. Für den September sind es nur noch etwas mehr als 20 Prozent, die mit unveränderten Zinsen rechnen. Dass Gold und Silber sich in diesem Umfeld zumindest leicht erholen können, ist beeindruckend. Es zeigt eine Art relative Stärke, die Gold und Silber gegenüber belastenden Faktoren aufbauen.
Ist damit ein neuerliches tieferes Tief vom Tisch? Die Antwort ist: Nein, aber es ist zumindest ein Stück weit unwahrscheinlicher geworden. Streng genommen müsste Gold über die Marke von 4.300 Dollar je Unze steigen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen zu können: Das Tief ist drin. Aber diese Einschätzung hat nichts mit „bearish“ zu tun. Es ist vielmehr das, was wir im Bereich einer Bodenbildung immer sehen: Der Abwärtsdruck lässt nach, ohne dass man ihn gleich ganz vom Tisch wischen kann.
Auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole: Der Edelmetallsektor arbeitet an einem Boden. Und ob es nun noch ein tieferes Tief gibt oder nicht, spielt nicht die übergeordnete Rolle. Das übergeordnete Bild bietet reichlich Chancen. Ein schrittweiser Einstieg sollte sich auf Sicht der kommenden Monate auszahlen – und zwar mit hohen Renditen. Es ist immer leicht, von 100-Prozent-Chancen und mehr zu sprechen. Doch wer sich vor Augen führt, dass dies letztlich „nur“ bedeuten würde, dass viele Aktien zu ihren Hochs aus dem Januar zurückkehren müssen, sieht, dass dies durchaus realistische Ziele sind.
Der Edelmetallsektor ist an einem kritischen Punkt angekommen. Wir haben die Chance auf einen Boden und damit auf ein Ende der mittlerweile sechs Monate anhaltenden Korrektur. Das Fundament für künftige Gewinne wird in solchen Phasen mit einem starken Chance-Risiko-Profil gelegt. Bei Goldfolio haben wir uns 40 Junior-Unternehmen – von Produzenten bis hin zu Entwicklungsunternehmen – angesehen und sagen Ihnen, bei welchen Aktien wir jetzt zugreifen würden und welches unsere Top-Picks sind. Abonnieren Sie heute noch Goldfolio und Sie erhalten 10 Prozent Rabatt sowohl auf das Jahres- als auch auf das Monatsabo mit dem Code „Gold10“. Außerdem erhalten Sie unseren 42-seitigen Aktienreport „Der ultimative Goldminen-Check“ gratis dazu. Und keine Sorge: Neben Goldminen haben wir auch die eine oder andere Silbermine unter die Lupe genommen.
Heute, 13:51
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