03.11.2015 Maximilian Steppan

DAX weiter unter 11.000 Punkten: Volkswagen, Vonovia, Borussia Dortmund, BMW, Dürr, Daimler, Commerzbank, Fitbit, Activision Blizzard und King Digital im Fokus

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Trendthema

Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag nur schwer aus den Startlöchern gekommen. Kursverluste bei Volkswagen angesichts der drohenden Ausweitung des Dieselskandals drückten auf die Stimmung. Die zum Greifen nahe Marke von 11.000 Punkten im DAX rückte zunächst wieder weiter weg. Zur Halbzeit des Handelstages notiert der deutsche Leitindex bei 10.917 Punkten.

Es stinkt! VW-Dieselaffäre weitet sich aus

Die milliardenteure Dieselaffäre bei Volkswagen weitet sich abermals aus: Nach Angaben der US-Umweltbehörde EPA von Montagabend haben die Wolfsburger auch in Autos mit 3-Liter-Dieselmotoren eine Manipulations-Software eingesetzt. Der VW-Aktie droht damit weiteres Ungemach.

10-Prozent-Plus-Depot: Vonovia hebt Prognosen!

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia hebt die Prognose für das Geschäftsjahr 2015 erneut an. Neben der allgemeinen guten Geschäftsentwicklung kommt das Unternehmen vor allem bei der Integration von GAGFAH schneller voran als geplant. Im kommenden Jahr will Vonovia - auch ohne eine mögliche Übernahme der Deutsche Wohnen - erneut kräftig wachsen.

Borussia Dortmund: Sportlich top – Traum-Angebot für Aubameyang von Barcelona als Kurstreiber?

Sportlich läuft es bei Borussia Dortmund klasse. Dem 7 zu 1 Pokalerfolg gegen Zweitligist Paderborn folgte ein ungefährdeter 3 zu 1 Sieg bei Werder Bremen. Der BVB befindet sich nach wie vor auf Rand 2 in der Bundesligatabelle. Gute Chancen also für die Schwarz-Gelben, sich in der laufenden Saison wieder direkt für die Fußball-Champions League qualifizieren zu können. Analysten werden also wohl zur Winterpause ihre Prognosen für den Club nach oben schrauben müssen.

BMW: Zahlen besser als erwartet - Aktie jetzt kaufen?

BMW ist im dritten Quartal wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nachdem der Gewinn im Vorquartal noch gefallen war, zog er zwischen Juli und Ende September wieder an. Der Gewinn vor Steuern sei um 13 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro geklettert, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in München mit. Beim Umsatz lag das Plus bei 14 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Damit wurden die Erwartungen der Analysten exakt getroffen.

Dürr-Aktie: Prognose rauf, viel Wirbel um nichts?

Dank reger Nachfrage besonders aus China traut sich der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr für 2015 einen noch größeren Umsatzsprung zu: "Nach der guten bisherigen Entwicklung gehen wir davon aus, dass der Umsatz auf 3,6 bis 3,7 Milliarden Euro steigt", sagte Unternehmenschef Ralf Dieter am Dienstag. Bisher hatte er eine Spanne von 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,6 Milliarden Euro) angegeben und nach einem starken Halbjahr den oberen Rand angepeilt.

Daimler oder BMW-Aktie – wer macht das Rennen?

Die Zahlen von BMW konnten sich sehen lassen: Der Autobauer hat im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten erfüllt: Der Gewinn vor Steuern sei um 13 Prozent auf 2,26 Milliarden Euro geklettert, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in München mit. Beim Umsatz lag das Plus bei 14 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Auch Daimler hatte bereits vor mehreren Tagen überzeugt.

Commerzbank: Aktie mit 50 Prozent Potenzial?

Nach den Q3-Zahlen der Commerzbank haben sich auch die Experten zu Wort gemeldet. Die Kursziele reichen dabei von 9,50 Euro bis 17 Euro. Um das gestrige Kaufsignal zu bestätigen, muss das Papier kurzfristig aber einen Widerstand aus dem Weg räumen.

Fitbit verdient ein Drittel weniger – das sind die Gründe!

Beim Fitness-Spezialisten Fitbit zehren steigende Kosten am Gewinn. Die Zahl der verkauften Armbänder und damit der Umsatz haben sich aber mehr als verdoppelt. Für Verunsicherung unter den Anlegern sorgt eine Ankündigung.

Spiele-Übernahmeschlacht! TSI-Aktie Activision kauft Candy-Crush-Anbieter King

Erst der Einstieg von Vivendi bei Gameloft und Ubisoft – und jetzt der nächste Kracher in der Gaming-Szene. Activision Blizzard kauft Candy-Crush-Entwickler King für 18 Dollar je Aktie beziehungsweise einem Gesamtwert von 5,9 Milliarden Dollar. Darauf haben sich das Management der beiden Firmen geeinigt, wie vor wenigen Stunden mitgeteilt wurde. Der Aufschlag auf dem letzten Schlusskurs beträgt damit rund 15 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)