20.05.2015 Thorsten Küfner

DAX leicht schwächer: K+S, Infineon, Gold, Commerzbank, Metro, Deutsche Bank und Xing im Fokus

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DAX
Trendthema

Der DAX hat am Mittwoch seiner jüngsten Erholungsrally Tribut gezollt und ist kaum von der Stelle gekommen. Vor der abendlichen Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed übten sich die Marktakteure in Zurückhaltung, schrieb Analyst Gregor Kuhn vom Broker IG. Zum Schluss notierte der deutsche Leitindex 0,04 Prozent im Minus bei 11 848,47 Punkten.

Am Dienstag hatte der Dax noch mit Gewinnen von mehr als 2 Prozent an einen bereits starken Wochenauftakt angeknüpft - dank der Ankündigung der EZB, Anleihekäufe vorzuziehen. Doch "nach dem gestrigen Höhenrausch setzte am Aktienmarkt heute der Realitätscheck des Nullsummenspiels der EZB ein", kommentierte Marktanalyst Niall Delventhal vom Broker DailyFX die aktuelle Entwicklung.

Bußlers Goldgrube: Kaufen Sie diese Aktie, wenn …

Der Goldpreis hat gestern einen deutlichen Rücksetzer erfahren. Neben einem stärkeren Dollar ist es einmal mehr die Zinserhöhungsangst, die den Goldpreis belastet. So wird heute das Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung veröffentlicht. „Dazu spricht Fed-Chefin Yellen am Freitag.

K+S-Aktie: Commerzbank mit Kaufempfehlung

Nach zwei starken Handelstagen zählt die K+S-Aktie am Mittwoch zu den größten Verlierern im DAX. Hoffnung macht ein neues Update von der Commerzbank, die durchaus großes Potenzial für den Salz- und Düngemittelhersteller sieht.

Infineon-Aktie gelingt der Ausbruch: Analysten mit Kaufempfehlung

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,00 Euro belassen. Die Erlöse der europäischen Halbleiterunternehmen mit Chips für den Automobilsektor dürften im zweiten Quartal zum ersten Jahresviertel um zwei Prozent steigen.

Commerzbank und Deutsche Bank: Fitch macht ernst - Aktien unter Druck

Die Ratingagentur Fitch hat mit der erwarteten Massenabstufung von europäischen Banken begonnen. Mehrere deutsche Banken, etwa die Commerzbank, und auch die Deutsche Bank werden nun schlechter bewertet.

Metro: Kommt nun die Fusion zwischen Karstadt und Kaufhof?

Seit Jahren wird in der Handelsbranche über eine Fusion der beiden großen deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof spekuliert. Nun soll es soweit sein. Der österreichische Investor und Karstadt-Eigentümer René Benko bemüht sich intensiv um eine Übernahme der Metro-Warenhaustochter Kaufhof, wie das Handelsblatt in seiner Mittwochsausgabe berichtet. Die beteiligten Unternehmen wollten den Bericht nicht kommentieren.

Zalando: Vierfacher Gewinn bis 2017?

Der Jahresüberschuss bei Zalando vervierfacht sich bis 2017. Zu dieser Prognose kommt die Bank Hauck & Aufhäuser in ihrer neuen Studie. Nach Einschätzung der Analysten dürfte sich der Jahresüberschuss von 47 Milliarden Euro 2014 auf 194 Milliarden Euro im Jahre 2017 erhöhen. Die Experten rechnen im gleichen Zeitraum mit einer Steigerung der EBIT-Marge von 2,8 Prozent auf 5,9 Prozent.

Xing – Rallye: Großes Kaufsignal

Die Aktie des Karriere-Netwerks Xing steigt und steigt. Am Dienstag erreichte der Titel ein neues Allzeithoch bei 173 Euro und notierte allein an diesem Tag fünf Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn legte der Kurs um beeindruckende 80 Prozent zu.

DAX: Noch nie so gut wie 2015

Der schwache Euro hat im ersten Quartal die Geschäfte der DAX-Konzerne kräftig beflügelt. Insgesamt war der Jahresauftakt nach Berechnung der Unternehmensberatung Ernst & Young für die DAX-Größen bei Umsatz und Gewinn das beste erste Quartal überhaupt. Wie geht es weiter?

(Mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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