02.09.2015 Nikolas Kessler

DAX kämpft sich zurück ins Plus: Commerzbank, RWE, Volkswagen, BMW, Bayer, Grammer und Apple im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der DAX hat den Kampf um die psychologisch wichtige 10.000-Punkte-Marke am Mittwoch gewonnen. Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,32 Prozent höher bei 10.048 Punkten - auch dank des Rückenwinds von der freundlichen Wall Street. Durchwachsene US-Konjunkturdaten gaben unter dem Strich keine Impulse.


Der MDAX der mittelgroßen Werte stieg am Mittwoch um 0,40 Prozent auf 19.369 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDAX gewann 0,78 Prozent auf 1.676 Punkte.

Commerzbank-Chef Blessing: "Sicherlich eine Herausforderung"

Die Commerzbank sieht sich trotz der aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten weiter auf Kurs zur ersten Dividende seit 2008. Probleme machen Deutschlands zweitgrößter Privatbank weiterhin die historisch niedrigen Zinsen.

Nach Euro-Stoxx-Abstieg und Sorge um Dividende: RWE-Aktie im Keller

Wegen der anhaltenden Krise bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger RWE werden die kommunalen Aktionäre zunehmend nervös. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die Dividende weiter gekürzt werden könnte. Am Mittwoch gehört die RWE-Aktie erneut zu den schwächsten Werten im DAX.

Volkswagen: US-Absatz im Rückwärtsgang - Kaufempfehlung von der Deutschen Bank

Der kurze Aufwärtstrend von Volkswagen in den USA ist schon wieder zu Ende. Nach drei Monaten in Folge mit steigendem Absatz musste der Konzern am Dienstag für den Monat August ein sattes Minus vermelden.

BMW-Analyst: "Noch Schlimmeres zu erwarten" - Aktie trotzdem kaufen!

BMW kam nach einem kleinen Absatzknick im Juli dank seiner Verkaufsschlager in den USA wieder auf die Beine. Die Verkäufe der 3er-Reihe zogen wieder an: Insgesamt stieg der Konzernabsatz um zwei Prozent auf knapp 33.000 Autos. Doch die Sorgen um den chinesischen Absatzmarkt bleiben.

Bayer: Ärger in der Schweiz

Auch mit der Notierung der Bayer AG geht es seit April dieses Jahres nach unten – wie mit so vielen Kursen deutscher Unternehmen. Ebenfalls im Einklang mit dem DAX sackt der Kurs seit vergangener Woche jeweils montags ab, um sich dann im Verlauf der Woche zu erholen.

Manz-Aktie nach dem Großauftrag: Anleger warten dieses Signal ab!

Der einzige TecDAX-Gewinner am gestrigen Handelstag war die Manz-Aktie. Für diese Relative Stärke hat ein Großauftrag von einem US-Batteriehersteller gesorgt. Doch die Analysten haben sich davon recht unbeeindruckt gezeigt.

Grammer mit Mega-Auftrag aus den USA – Aktie feiert großes Comeback

Die Aktien von Grammer steigen am Mittwoch nach der Bekanntgabe eines Großauftrags um fast sechs Prozent 21,55 Euro. Damit lagen sie einsam an der Spitze des SDAX. Allerdings hatten die Papiere des Automobilzulieferers seit Mitte April auch nahezu die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Grammer habe vom "weltweit größten Hersteller von Baumaschinen" die größte Bestellung für Fahrersitze der Unternehmensgeschichte erhalten, teilte der Spezialist für die Fahrzeug-Innenausstattung mit.

Apple: Die Banken zittern

Apple verliert langsam den Kultstatus bei den Smartphones, denn die schlauen Mobiltelefone der Konkurrenz sind oft besser und dazu auch noch günstiger. Zudem bietet der US-Konzern bei diesen Geräten seit längerem nichts wirklich Neues mehr. Doch eine Produkt treibt der Konkurrenz wirklich Sorgenfalten ins Gesicht: ApplePay, der mobile Bezahldienst.

(Mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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