24.08.2015 Maximilian Steppan

DAX eröffnet unter 10.000 Punkten: Das sind die Belastungsfaktoren für den deutschen Leitindex!

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Trendthema

Der fortgesetzte Absturz der Börsen in Asien dürfte den DAX zum Wochenauftakt deutlich unter die Marke von 10.000 Punkten drücken. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen 4,11 Prozent tiefer auf 9.708 Punkte. Mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf würde der DAX damit ins Minus rutschen. Bereits in den vergangenen beiden Wochen hatte das Börsenbarometer insgesamt um fast 12 Prozent nachgegeben. Grund der jüngsten Kursturbulenzen sind Sorgen um eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft. Hinzu kommt der weitere Verfall der Rohstoffpreise.

Die weltweite Börsen-Talfahrt hatte sich am Freitag auch in New York fortgesetzt. Anhaltende Sorgen über die Weltwirtschaft und die drohende US-Zinswende drückten Dow Jones Industrial und S&P 500 auf den tiefsten Stand seit Oktober 2014.

Zinserhöhung kommt

Auch der Goldpreis hat nachgegeben. Am Kassamarkt kostete die Unze Gold mit 1159,28$ 0,1 Prozent weniger. Die Federal Reserve wird die Zinsen in diesem Jahr noch immer heraufsetzen und damit den Goldpreis belasten - trotz der jüngsten Rally des Edelmetalls angesichts des weltweiten Einbruchs bei Aktien und Rohstoffen. Diese Meinung vertritt die Bank, die laut Bloomberg-Daten in den vergangenen drei Quartalen die genauesten Prognosen für Edelmetalle abgegeben hat. “Die Sache mit der Fed-Zinserhöhung ist der Hauptgrund, weshalb wir an unserer negativen Prognose für Gold bei 1050$ je Unze zum Ende des Jahres festhalten”, sagte Barnabas Gan, Volkswirt bei Oversea-Chinese Banking (OCBC), am Freitag im Interview mit Bloomberg Television.

Euro legt zu

Der Euro bleibt gegenüber dem US-Dollar im Aufwind. Am frühen Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1457 Dollar und stieg damit in vier Handelstagen um über 4 Cent an. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag auf 1,1281 (Donnerstag:
1,1183) Dollar festgesetzt.

Ölpreise auf Sechs-Jahrestief

Die Ölpreise haben ihre Talfahrt wegen der Konjunktursorgen um China am Montag fortgesetzt. Am frühen Morgen fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Oktober auf 44,20 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2009. Zuletzt wurde Brent-Öl bei 44,40 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar niedriger als am Freitag. Der Preis für US-Öl fiel weiter unter die Marke von 40 Dollar und erreichte bei 39,00 Dollar den tiefsten Stand seit Februar 2009. Hier wurde ein Fass der Sorte West Texas Intermadiate (WTI) zuletzt bei 39,39 Dollar gehandelt und damit 1,06 Dollar weniger als am Freitag.

(mit Material von dpa-AFX)


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