12.03.2014 Stefan Limmer

DAX beendet Handel im Minus: Außerdem Commerzbank, Deutsche Telekom, Dialog Semiconductor und K+S im Fokus

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K+S
Trendthema

Der DAX kann am Mittwoch seine Verluste im Handelsverlauf nicht mehr aufholen. Zum Handelsende notiert der deutsche Leitindex über ein Prozent im Minus bei rund 9.190 Punkten. Der anhaltende Konflikt um die Krim und schwache Konjunkturdaten sorgten für Verkaufsdruck. Die Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten (G7) haben Russland vor einer Annexion der Krim gewarnt. In einer gemeinsamen Erklärung vom Mittwoch drohen sie „weitere Maßnahmen“ an, falls Moskau die Souveränität der Ukraine nicht achten sollte. Auch schwache Wirtschaftsdaten drückten die Risikofreude. Im Euroraum war die Industrieproduktion im Januar überraschend weiter geschrumpft, wie Zahlen des Statistikamts Eurostat zeigten. Hinzu kommen laut Händlern erneut Sorgen um die Wirtschaftskraft Chinas. Am Donnerstag werden wichtige Konjunkturdaten aus der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft erwartet.

Commerzbank: Hält die Unterstützung?

Die Aktie der Commerzbank setzt ihre Abwärtsbewegung am Mittwoch fort. In einem nervösen Umfeld verliert der Titel stärker als der DAX. Der Aufwärtstrend rückt in immer weitere Ferne. Anleger sollten auf der Hut sein: Es gilt, wichtige charttechnische Marken zu beachten.

Deutsche Telekom geht in die Wolke

T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom, hat am Mittwoch auf der CeBIT in Hannover eine Partnerschaft mit dem US-Cloudanbieter Salesforce in Deutschland angekündigt. Der gemeinsame Vertrieb von Cloud-Lösungen in Deutschland soll zunächst für die nächsten fünf Jahre laufen.

Dialog Semiconductor: Analysten bestätigen Kaufempfehlung

Nach einem Großbrand bei einem Leiterplattenhersteller von Samsung hat die Commerzbank das „Add“-Rating mit einem Kursziel von 16,00 Euro bestätigt. Analyst Thomas Becker schreibt in seiner jüngsten Studie, dass sich durch das Feuer die Lieferungen des Galaxy S5 Smartphones von Samsung verzögern könnten.

K+S nach den Zahlen: Aktie fährt Achterbahn

Der Düngemittel- und Salzproduzenten K+S kürzt die Dividende wegen der Unsicherheiten am Kalimarkt und hoher Investitionen überraschend deutlich. Für 2013 solle eine Dividende von 0,25 (1,40) Euro je Aktie ausgeschüttet werden, teilte der DAX-Konzern mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich eine Halbierung erwartet.

(mit Material von dpa-AFX)

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