Bullish - jetzt kaufen!
Foto: Commerzbank
07.02.2020 Fabian Strebin

Commerzbank: Da könnte was gehen – Aktie vor Mega-Kaufsignal?

-%
Commerzbank

Die Deutsche-Bank-Aktie hat in den vergangenen Wochen eine starke Rallye aufs Parket gelegt. Die Commerzbank beschäftigte dagegen die Integration der Tochter Comdirect und der Verkauf der polnischen mBank. Doch langsam springt die Aktie an. Impulse könnten die Zahlen für 2019 liefern, die nächste Woche kommen.

Zuletzt hieß es, dass nur die polnische Pekao Bank für die mBank geboten hätte. Ein Verkauf an eine polnische Bank könnte womöglich einen niedrigeren Preis als erhofft bringen. Doch Aussagen des Unternehmens lassen Anderes hoffen. Nun sieht es aber wieder so aus, als ob auch ausländische Banken noch im Rennen wären. Ein möglichst hoher Verkaufspreis wäre wichtig für die Commerzbank: Mit dem Verkauf der mBank will sie ihren eigenen Umbau finanzieren.

Geringe Erwartungen?

2018 hatte die Commerzbank einen Konzerngewinn von 865 Millionen Euro ausgewiesen. Analysten erwarten im Schnitt für 2019 nur noch 586 Millionen Euro, was dem Konzernumbau geschuldet sein sollte. Allerdings sind die Erwartungen damit eher niedrig, die geringste Schätzung liegt bei 554 Millionen Euro, während in der Spitze auch 646 Millionen Euro erwartet werden.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Mutige Anleger können eine erste Position bei der Commerzbank aufbauen. Das positive Sentiment für den Sektor und eine Überraschung bei den Zahlen nächste Woche könnten die Kurse treiben. Charttechnisch hat der Kurs mit dem Überschreiten des Widerstands bei 5,70 Euro ein Kaufsignal generiert. Bis zur 200-Tage-Linie bei 5,84 Euro ist es nicht mehr weit. Das wäre ein Mega-Kaufsignal. Unterstützungslinien liegen um 5,40 Euro. Dort verlaufen die 50- und die 100-Tage-Linie.

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0