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Commerzbank‑CEO legt nach: 35‑Milliarden‑Angebot in der Kritik

Commerzbank‑CEO legt nach: 35‑Milliarden‑Angebot in der Kritik
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Fabian Strebin Heute, 10:55 Fabian Strebin

Trotz der letzten Montag wieder erwachten Übernahmefantasie bei der Commerzbank starten die Papiere des Frankfurter Geldhauses ebenfalls spürbar tiefer in die neue Woche. Eine neue Eskalation im Nahen Osten droht. Unterdessen hat sich Commerzbank-CEO Bettina Orlopp erneut zu Wort gemeldet, was die Absichten der UniCredit angeht.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung kritisierte Orlopp die UniCredit für die mangelnde Transparenz und wechselnde Absichten im Zusammenhang mit dem in Aussicht gestellten Übernahmeangebot. „Bis heute tappen wir im Dunkeln, was UniCredit eigentlich will“, so Orlopp. Sie betonte jedoch auch, dass die Commerzbank weiterhin gesprächsbereit gegenüber dem italienischen Rivalen sei.

„Wenn jemand an Ihre Tür klopft und sagt: ‚Ich habe eine Idee‘, dann erwarten Sie auch, dass er erklärt, was diese Idee beinhaltet“, so Orlopp weiter. Sie kritisierte außerdem die geringe Prämie für Commerzbank-Aktionäre, die das 35 Milliarden Euro schwere Angebot von UniCredit aus der vergangenen Woche impliziert.

Stattdessen warb sie für den Kurs der Commerzbank, denn dieser zahle sich für ihre Stakeholder aus. „Hätte UniCredit uns im Herbst 2024 übernommen, hätten die Aktionäre mehr als 15 Milliarden Euro liegen gelassen.“ Die Commerzbank sei „stark und auf Kurs“, so Orlopp weiter. Die Bank werde ihre Finanzziele in Kürze überarbeiten – mit dem Ziel, diese zu übertreffen.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Das ständige Hin und Her des US-Präsidenten in Bezug auf den Fortgang des Iran-Krieges setzte den Märkten zu. Die Commerzbank-Aktie notiert bei knapp über 29,00 Euro nun fast auf dem Niveau vom letzten November. Der übergeordneten Entwicklung kann sich das Papier trotz der Übernahmefantasie nicht entziehen. Das Sentiment für europäische Bankwerte bleibt allgemein schwierig. Anleger beachten den Stopp bei 29,00 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

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