17.01.2020 Nikolas Kessler

Bitcoin nimmt 9.000 Dollar ins Visier – jetzt steigen die Großen ein

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Bitcoin
Trendthema

Auch wenn die richtig großen Kursgewinne in dieser Woche bei den Altcoins – und dabei speziell auch bei Bitcoin SV – angefallen sind: Die Performance des Bitcoins als digitaler Leitwährung kann sich ebenfalls sehen lassen. Nach rund 14 Prozent Wochenplus nimmt er am Freitag die Marke von 9.000 Dollar ins Visier.

 Am Freitagvormittag hat sich der Kurs mehrmals bis auf wenige Dollar an die 9.000er-Marke angenähert, für einen Ausbruch hat es zunächst allerdings nicht gereicht. Stattdessen ist er zunächst in den Bereich von 8.850 Dollar zurückgekommen. Das ändert allerdings kaum etwas an der starken Performance seit Jahresbeginn (+25 Prozent) und dem aussichtsreichen Chartbild.

Nach dem Sprung über die 200-Tage-Linie und dem Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend rückt aus technischer Sicht nun der Widerstand bei rund 9.400 Dollar ins Visier – die größte und wichtigste Hürde auf dem Weg zurück zu fünfstelligen Kursen.

Auf der Unterseite liegt der Fokus auf der Unterstützung im Bereich von 7.900 Dollar. Wird sie gerissen, droht ein erneuter Test der Marke von 7.500 Dollar und ein Rückfall auf das Ausbruchsniveau bei rund 7.200 Dollar.

Institutionelle Anleger auf dem Vormarsch

Für Aufsehen bei Bitcoin-Fans sorgen am Freitag auch Daten des Krypto-Investmentgesellschaft Grayscale Investments. Diesem wurde im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben die Rekordsumme von insgesamt 608 Millionen Dollar an Kundengeldern anvertraut – so viel wie in den vergangenen sechs Jahren zusammengerechnet.

Insgesamt verwaltet Grayscale inzwischen rund zwei Milliarden Dollar (AUM) und zählt damit zu den größten Anbietern von Investmentprodukten mit Bezug zu Kryptowährungen – trotz wachsender Konkurrenz. Über verschiedene Trusts oder einen Fonds können qualifizierte Investoren an der Performance des Bitcoins und weiterer prominenter Digitalwährungen partizipieren, ohne diese direkt halten und aufbewahren zu müssen.

Das kommt vor allem bei großen Investoren wie Hedgefonds, Pensionskassen und Stiftungen gut an: Rund 71 Prozent der Mittelzuflüsse kam 2019 von solchen Institutionen (Vorjahr: 66 Prozent). Die Investorenbasis ist in diesem Zeitraum fast um ein Viertel gewachsen.

Michael Sonnenshein, Managing Director bei Grayscale, sieht darin ein klares Indiz für wachsendes Interesse und fortschreitende Akzeptanz von Kryptowährungen seitens großer Investoren. Dass sich im vergangenen Jahr auch traditionelle Finanzunternehmen wie Fidelity und CME gegenüber Kryptowährungen geöffnet haben, verleihe der relativ jungen Asset-Klasse zusätzliche Legitimität. 

Bitcoin vor neue „Halving“-Rallye?

Hinzu kommt natürlich die überdurchschnittliche Performance, die natürlich auch den Institutionellen nicht verborgen blieb: 2019 hat sich der Bitcoin-Kurs etwa verdoppelt – und damit alle traditionellen Asset-Klassen locker hinter sich gelassen. Zudem sind zahlreiche Branchenexperten optimistisch, dass es auch in diesem Jahr weiter bergauf geht.

Große Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf dem sogenannten „Halving“, bei dem sich die Belohnung für die Miner halbiert. Dieses Event findet voraussichtlich im Mai statt. In der Vergangenheit haben sich die  „Halvings“ als starke Kurstreiber für den Bitcoin erwiesen – mehr dazu finden Sie hier.

DER AKTIONÄR setzt im exklusiven Musterdepot von bitcoin report Premium ebenfalls auf neue Impulse und eine Beschleunigung der Aufwärtsbewegung beim Bitcoin. Aus diesem Grund wurde die langfristige Basis-Position auf den Bitcoin erst kürzlich durch eine Trading-Position aufgestockt. Kursplus seit dem Nachkauf: bis zu zehn Prozent innerhalb weniger Tage. 

Auch auf dem aktuellen Niveau können risikobewusste Investoren weiter (nach-) kaufen. Spekulative Positionen wie der Depot-Nachkauf sollten dabei mit einem Stopp im Bereich von 7.900 Dollar abgesichert werden.

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Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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