19.12.2013 Marion Schlegel

Devisen-Check: Euro geht auf Tauchstation

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HSBC Knock-Out EU...
Trendthema

Der Euro hat am Donnerstag mit Verlusten auf den Kurswechsel in der amerikanischen Geldpolitik reagiert. Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwochabend beschlossen, ihre konjunkturstützenden Wertpapierkäufe um 10 Milliarden auf 75 Milliarden Dollar zu verringern. Der Dollar profitierte, der Euro geriet unter Druck. Am Donnerstagmorgen kostete ein Euro 1,3675 Dollar und damit einen Cent weniger als vor dem Fed-Entscheid.

Dollar gewinnt auf breiter Front

Die geringere Dollarschwemme der Fed verlieh der US-Währung nicht nur zum Euro spürbaren Auftrieb. Zum japanischen Yen stieg der Dollar auf mehr als 104 Yen und erreichte damit ein neues Fünfjahreshoch. Auch die Währungen vieler Schwellenländer Asiens und Südamerikas gerieten unter Druck.

Euro verliert an Boden

Auch der Euro könnte in den kommenden Wochen weiter unter Druck geraten. Zuletzt war die europäische Gemeinschaftswährung am 52-Wochen-Hoch bei 1,3833 Dollar gescheitert. Rutscht der Euro auch noch unter den seit November ausgebildeten kurzfristigen Aufwärtstrend, stehen die Zeichen klar auf weitere fallende Notierungen. Anleger stellen deswegen mit dem Turbo-Put mit der WKN TB1 GV6 (akt. Kurs: 7,72 Euro) wieder einen ersten Fuß in die Tür. Der Stopp sollte zur Absicherung knapp über das 52-Wochen-Hoch bei Euro gesetzt werden, umgerechnet bei 6,40 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)