14.11.2014 Thomas Bergmann

DAX: Rettung in letzter Sekunde

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DAX
Trendthema

Der deutsche Leitindex ist am Freitag nur wenig verändert in den Handelstag gestartet. Nach den uneinheitlichen Vorgaben aus Übersee und kaum nennenswerten Nachrichten von Unternehmensseite fehlen den Börsianern die Impulse, um vor dem Wochenende noch große Short- oder Long-Positionen einzugehen. Wesentlich spannender verlief der Donnerstag. Gerade so ist der Markt einem neuen Verkaufssignal entkommen.

Am gestrigen Handelstag fiel der DAX kurzzeitig unter die 9.200-Punkte-Marke und damit den unteren Rand der jüngst ausgebildeten Seitwärtsrange. Im Zuge des Rücksetzers fiel der Index weiter auf 9.170 Punkte und damit auf eine alte Unterstützung.

Kein neues Verkaufssignal

Dass es nicht zu einem neuen Verkaufssignal kam, hatte der Markt der freundlichen Wall Street zu verdanken, die zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch aufstellte. So gelang es dem DAX, bis zum Handelsende wieder auf 9.248 Zähler zu steigen.

Durch diese Bewegung hat vor allem die Marke von 9.170 Punkten an Bedeutung gewonnen. Gleichwohl bleibt die Seitwärtsrange zwischen 9.200 und 9.400 Punkten intakt. Für trading-orientierte Anleger bietet sich folglich die Möglichkeit, im Bereich von 9.200 Punkten neue Long-Positionen mit Ziel 9.400 Zähler zu eröffnen.

Neues Kauflimit für Turbo-Long

Der empfohlene Turbo-Long mit der WKN DG2JVU ist durch den Kursrutsch gestern bei 7,80 Euro mit einem Minus von rund drei Prozent ausgestoppt worden. Für einen Neueinstieg auf der Long-Seite bietet sich der Kauf des Turbo-Long der DZ Bank mit der WKN DG2JV1 an. Allerdings sollte man ein Kauflimit bei 9.200 Zählern oder umgerechnet 7,38 Euro platzieren. Ein Stopp bei 6,85 Euro sichert diese Position ab.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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