02.07.2019 Thomas Bergmann

DAX: Das wäre das Optimalszenario

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DAX
Trendthema

Am deutschen Aktienmarkt passiert heute recht wenig. Der DAX pendelt in einer engen Handelsspanne seitwärts. Offensichtlich sind die Anleger vom geschlossenen Waffenstillstand zwischen den USA und China nicht vollends überzeugt. Auf die Stimmung drücken ferner die Strafzölle, die Donald Trump auf EU-Importe angekündigt hat. Sollten die DAX-Kurse noch etwas weiter fallen, wäre das aus technischer Sicht gar nicht mal verkehrt.

Am Montag eröffnete der DAX mit einem 200-Punkte-Gap, nachdem Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping einen Burgfrieden geschlossen hatten. Diese Euphorie ist aber schon wieder abgeebbt, denn nüchtern betrachtet, hat sich an den Fronten grundsätzlich nichts geändert. Positiv ist allein die Tatsache, dass der Handelsstreit nicht weiter eskaliert ist.

Nach China widmet sich Trump jetzt wieder der EU. Im Streit um mögliche Milliardensubventionen für den Flugzeugbauer Airbus hat Trump neue Strafzölle auf EU-Produkte angedroht. Dieser Streit schwelt mittlerweile seit 15 Jahren und geht damit in eine neue Runde.

Wird das Gap geschlossen?

Aus technischer Sicht ist die Konsolidierung durchaus wünschenswert. Wie das Optimalszenario für den AKTIONÄR aussieht, sehen Sie im Video.

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Thomas Gebert ist seit mehreren Jahrzehnten an den Finanzmärkten aktiv. Der von ihm entwickelte Börsenindikator wird regelmäßig in der Wirtschaftspresse besprochen und diente einer führenden Investmentbank als Grundlage für ein erfolgreiches Zertifikat. Inmitten der Finanzkrise will der Börsenprofi eine Lanze für den Optimismus brechen. In seinem Manifest mit dem provozierenden Titel "Warum der DAX auf 10.000 Punkte steigt" zeigt er, warum er gute Chancen sieht, dass sich die aktuelle Krise mit ein wenig Abstand als hervorragende Kaufchance für mutige Investoren erweisen könnte.

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