11.04.2014 Thomas Bergmann

DAX-Check: Droht der Crash?

-%
DAX
Trendthema

Nach dem Kurseinbruch am Donnerstagnachmittag präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt auch am letzten Handelstag der Woche sehr schwach. Der DAX verliert erneut mehr als ein Prozent und notiert nur noch knapp oberhalb der 9.300-Punkte-Marke. Die charttechnischen Ampeln stehen auf Rot.

Futter für Crash-Propheten

Sollten die Crash-Propheten Recht behalten, die einen massiven Einbruch an den Aktienmärkten vorhersehen? Aktuell sieht es ganz danach aus.

Seit dem Tageshoch vom Donnerstag bei 9.581 Punkten hat der DAX mehr als 250 Punkte verloren. Die Unterstützungszone zwischen 9.400 und 9.430 Punkten würde über Nacht mit einem Gap unterschritten. Mittlerweile hat der deutsche Leitindex das 50%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung zwischen dem 14. März und dem 4. April erreicht. Dies liegt bei 9.317 Punkten.

Aus technischer Sicht gibt es derzeit wenig Hoffnung, dass sich die Situation schnell ändert. Die nächste horizontale Unterstützung liegt mit etwas gutem Willen bei 9.200 Punkten. Genauso wenig tragfähig erscheint das Zwischentief von Anfang Februar bei 9.071 Zählern. Am wahrscheinlichsten ist derzeit ein erneuter Test der 9.000-Punkte-Marke, die sich in den letzten Monaten zweimal ihren Namen als Unterstützung verdient hat.

Long-Positionen absichern

Die Tendenz am deutschen Aktienmarkt zeigt ohne Zweifel nach unten. Es ist daher in der aktuellen Verfassung der Börse durchaus ratsam, bestehende Aktienpositionen mit einem Short-Zertifikat auf den DAX abzusichern. DER AKTIONÄR empfiehlt den Turbo-Short der DZ Bank mit der WKN DZP4W1. Der Schein mit Knock-out-Schwelle bei 10.161 Zählern hat einen Hebel von 11,0.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
Seitenanzahl: 272
Erscheinungstermin: 05.12.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-655-4