Lithium-Rallye steht kurz bevor – so profitieren Sie!
Foto: iStockphoto
12.01.2021 Leon Müller

Bitcoin: Dead Cat Bounce

-%
Bitcoin

Hohe-Vola-Phase beim Bitcoin: Der Preis der Kryptowährung ist vor wenigen Tagen zunächst auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Anschließend brach die Notierung um mehr als ein Viertel ein, drehte knapp oberhalb von 30.000 US-Dollar. Inzwischen kostet ein Bitcoin wieder mehr als 35.000 Dollar. Dead Cat Bounce?

Ein Bild, an das sich Bitcoin-Anleger mittlerweile gewöhnt haben dürften: Auf extreme Kursanstiege folgt oft ein herber Einbruch. Am Montag fiel die Ur-Kryptowährung bis auf 30.260 US-Dollar zurück, nachdem sie Ende vergangene Woche ein Rekordhoch von fast 42.000 Dollar erreicht hatte. Zusammen mit der Entwicklung vom Wochenende brach der Kurs zeitweise um mehr als ein Viertel ein.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Abgesang in den Medien

"Doch wie so oft scheint dem Bitcoin mal wieder der Treibstoff auszugehen", schreibt die Agentur dpa-AFX. Schon in der Vergangenheit folgten auf drastische Kursanstiege schwere Einbrüche. Als Paradebeispiel gilt die Jahreswende 2017/18, als während der ersten Krypto-Euphorie der Bitcoin in ungeahnte Höhen stieg – um dann innerhalb weniger Wochen drastisch einzubrechen. Fakt ist jedoch: Der damalige Abgesang auf die älteste und bekannteste Digitalwährung hat sich aber als verfrüht herausgestellt.

So hat der Bitcoin 2020 von der Entscheidung des Bezahldienstes Paypal profitiert, seinen US-Kunden den Handel und später das Bezahlen in Bitcoin ermöglichen zu wollen. Hinzu kommt ein größeres Interesse an Digitalwährungen seitens größerer Finanzinvestoren und führender Zentralbanken. Letztere streben mittlerweile ihre eigenen Digitalwährungen an.

Stimmen Sie mit ab

Was hoch steigt, kann tief fallen. Die Korrektur war überfällig. Angesichts des anschließenden Anstiegs um bisher 20 Prozent in der Spitze ausgehend vom Korrekturtief von einem Dead Cat Bounce (abgeleitet von dem zynischen englischen Sprichwort: "Even a dead cat will bounce if it is dropped from high enough!") zu sprechen ist ebenso vermessen wie den Bitcoin bereits wieder auf Kurs Richtung Allzeithoch zu wähnen. DER AKTIONÄR erwartet mittel- bis langfristig zwar höhere Kurse. Aber erstens ist diese Korrektur noch nicht abgeschlossen. Und zweitens wird die Volatilität hoch bleiben.

Mit Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.


Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: Das Krypto-Jahrzehnt

Anno 2008 wurde der Bitcoin erfunden. Ein Jahrzehnt später haben Kryptowährungen Millionäre gemacht und sollen das Potenzial haben, die Welt zu verändern.Schlagworte wie Bitcoin, IOTA oder Blockchain begegnen uns regelmäßig in den Medien. In seinem Buch blickt Bitcoin-Starinvestor Robert Küfner zurück auf die ersten zehn Jahre der digitalen Währungen. Gespickt mit Anekdoten aus der Welt der Kryptos lässt er den Leser an einer unglaublichen Entwicklung teilhaben und zeigt, welche Umwälzungen in naher Zukunft aus dem Reich von Bitcoin und Co zu erwarten sind.
Das Krypto-Jahrzehnt

Autoren: Küfner, Robert A.
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 20.09.2018
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-600-4