18.08.2015 Thomas Bergmann

Alarmstufe Rot - DAX vor massivem Verkaufssignal

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DAX
Trendthema

Der erneute Kursrutsch an Chinas Börsen belastet den DAX am Dienstag etwas. Zeitweise notiert der deutsche Leitindex unter der Marke von 10.900 Punkten und damit unterhalb der wichtigen 200-Tage-Linie. Noch ist aber der große Verkaufsdruck ausgeblieben, sodass die Hoffnung weiter besteht, dass der DAX sich noch einmal über die 11.000-Punkte Marke retten kann.

In China hatten Befürchtungen die Kurse deutlich nach unten gedrückt, wonach der wieder besser laufende Immobilienmarkt die Regierung veranlassen könnte, ihre Stützungsmaßnahmen für die schwächelnde Wirtschaft des riesigen Landes einzuschränken. Der Leitindex in Shanghai fiel bis zum Börsenschluss um mehr als sechs Prozent. Die Frage, wie es um den einstigen Wachstumsmotor China bestellt ist, könnte weiter für Unsicherheit am Aktienmarkt sorgen, schrieb  Investmentanalystin Antje Laschewski von der Landesbank Baden-Württemberg.

Tage der Entscheidung

Sollte der DAX tatsächlich nachhaltig unter die 200-Tage-Linie fallen, wartet bereits bei 10.800 Punkten die nächste wichtige Auffanglinie. Diese Marke lässt sich auch als Nackenlinie der jüngst ausgebildeten Schulter-Kopf-Schulter-Formation interpretieren. Durchbricht der DAX auch diese Marke, ist ein schneller Abverkauf bis 10.653 Zähler zu erwarten.

Noch hält sich aber die Abwärtsdynamik in Grenzen, sodass weiterhin die Chance auf eine positive Wendung besteht. Allerdings muss diese zeitnah und dynamisch erfolgen. In diesem Zuge müsste der deutsche Leitindex zunächst die Hürde bei 11.000 Punkten überwinden. Ein weiteres Kaufsignal entstünde bei Kursen ober halb von 11.150 Zählern, wo die untere Gapkante der jüngsten Abwärtslücke liegt.

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