Bei KI-Champion Nvidia läuft es weiterhin top. Mit den Zahlen für das zweite Quartal und der Prognose hat der Konzern die Erwartungen des Marktes mal wieder übertroffen. Besondere Überraschung: ein starker Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr. Doch Crashprophet Michael Burry hat immer noch ein Problem mit Nvidia.
- Michael Burry warnt, dass Nvidia zu wenig Kapital zurückgibt.
- Die Aktie ist nach wie vor günstig.
- Das Unternehmen wächst stark.
Burry nennt die Aktie zwar „massiv unterbewertet“, was das KGV betrifft. Doch der theoretische Wert für Nvidia liegt deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs, so der Hedgefondsmanager, der Weltruhm erlangte, weil er die Finanzkrise 2008 vorhersagte. Um Wachstum müsse sich der Markt zwar keine Sorgen machen. Das Risiko bestehe vielmehr darin, dass Nvidia nicht genügend Kapital an seine Aktionäre zurückgeben werde. Nach einem Bericht von TheStreet.com sieht Burry sogar die Gefahr von „schockierenden Gewinnrückgängen“.
Burry wettert schon länger gegen Nvidia und setzt auf fallende Kurse. Im Herbst schrieb er einen Substack-Beitrag mit dem Titel „Das entscheidende Zeichen einer Blase: Völlerei auf der Angebotsseite“. Dort bezeichnete er den KI-Boom als „herrliche Torheit“. Der Aufstieg Nvidias sei Vorbote des Crashs. Er verglich Nvidia mit Cisco, dem Superstar um die Jahrtausendwende. Die Cisco-Aktie erlebte damals einen Anstieg von 3.800 Prozent und brach dann um 80 Prozent ein.
Heute, 16:07
Bei Google bevorzugen