Beim Hamburger Optikerkonzern Fielmann ziehen überraschend dunkle Wolken am Horizont auf. Ausgerechnet im wichtigen Heimatmarkt Deutschland herrscht anhaltende Flaute beim Konsum. Das Management zieht nun drastische Konsequenzen für das Gesamtjahr. Müssen sich Anleger jetzt auf eine längere Durststrecke einstellen?
Der Optikerkonzern Fielmann
Für die bereinigte Marge für das Ergebnis vor Steuern erwartet der Vorstand nun rund 12 Prozent, nach bislang 12 bis 13 Prozent. Das bereinigte Vorsteuerergebnis dürfte sich entsprechend der angepassten Margenprognose entwickeln. Nach wie vor erwartet Fielmann für das zweite Halbjahr eine Beschleunigung des Umsatzwachstums. Treiber hierfür seien die verstärkte Expansion, zusätzliche Personalkapazitäten und Produktivitätssteigerungen.
Anleger teilten den Optimismus offenbar zunächst nicht. Die Fielmann-Aktie rutschte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um knapp fünf Prozent ab.
Die Prognosesenkung verpasst der Wachstumsstory einen spürbaren Dämpfer, wirft Fielmann dank fortgesetzter Expansion aber nicht komplett aus der Bahn. Die Aktie ist eine laufende AKTIONÄR-Empfehlung. Investierte Anleger bleiben vorerst an Bord, beachten aber den Stoppkurs bei 37 Euro.
Enthält Material von dpa-AFX
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