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Erwartungen getoppt: Diese Dividendenperle trotzt der Krise

Erwartungen getoppt: Diese Dividendenperle trotzt der Krise
Foto: Overearth/shutterstock
Sarina Rosenbusch 24.04.2025, 12:10 Sarina Rosenbusch

Am Donnerstag geht es Schlag auf Schlag: Erst veröffentlichte Nestlé seine Zahlen für das erste Quartal, dann folgte Konsumgütergigant Unilever. Der Konzern überraschte mit einem etwas stärkeren Umsatzwachstum als erwartet und bestätigte die Prognose. Die Aktie zeigt sich freundlich.

Der Konsumgüterkonzern, bekannt für Marken wie Dove, Magnum und Ben & Jerry’s, überraschte im ersten Quartal mit einem organischen Umsatzwachstum von drei Prozent – etwas mehr als die von Analysten prognostizieren 2,8 Prozent. Laut Bloomberg trugen vor allem Preiserhöhungen und die starke Nachfrage nach Premiumprodukten zum besseren Abschneiden bei.

Unilever bestätigte seine Jahresprognose: Der Umsatz soll im Rahmen der mittelfristigen Ziele um drei bis fünf Prozent wachsen. Zudem erwartet das Management eine Verbesserung der operativen Marge, die 2024 bei 18,4 Prozent lag.

Umstrukturierungen laufen

Seit März ist Fernando Fernandez neuer CEO des Konzerns (DER AKTIONÄR berichtete). Unter seiner Führung will sich Unilever stärker auf wachstumsstarke Segmente konzentrieren und trennt sich gezielt von weniger profitablen Geschäftsbereichen. Beispielsweise wird die Speiseeissparte abgespalten, um ab dem 1. Juli unter dem Namen Magnum Ice Cream Company eigenständig zu agieren und an der Börse in Amsterdam notiert zu sein.

Unilever kündigte einen globalen Stellenabbau an: Rund 7.500 Arbeitsplätze sollen wegfallen, um Effizienzpotenziale zu heben und die Kostenstruktur zu verschlanken. Mit dem laufenden Produktivitätsprogramm rechnet der Konzern bis Ende 2025 mit Einsparungen in Höhe von 550 Millionen Pfund (rund 730 Millionen Dollar).

Dennoch bleibt das Marktumfeld angespannt. Besonders in den USA kämpft Unilever mit schwacher Nachfrage und der Unsicherheit durch mögliche neue Handelszölle infolge der importkritischen Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung. Fernandez betonte jedoch, dass man dank lokal verankerter Lieferketten und gezielter Investitionen in Amerika mit begrenzten direkten Auswirkungen rechne.

Unilever plc (WKN: A0JNE2)

Inmitten der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten punkten defensive Konsumwerte wie Unilever. Die Aktie ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR und bleibt eine attraktive Dividendenperle im Depot.

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