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27.09.2021 Andreas Deutsch

Alibaba und Co setzen Kurs-Horror fort – doch dieser Investor wagt sich aus der Deckung

2021 bleibt ein Jahr zum Vergessen für China-Anleger. Erst die Regulierungswut der Behörden, dann die Probleme beim Immobilienkonzern Evergrande – die Folgen sind herbe Verluste auch im dritten Quartal. Doch nun ist offenbar die Stunde der Antizykliker gekommen. Jean Boivin von BlackRock wittert in China Chancen.

„Wir denken, dass es jetzt an der Zeit ist, erste Positionen in China aufzubauen“, so Boivin im Interview mit Bloomberg. „Chinesische Aktien haben aus guten Gründen eine Underperformance von 25 Prozent gegenüber US-Titeln hingelegt. Das bedeutet aber, dass die Risikoprämie erheblich gestiegen ist.“

Sollten die Covid-Beschränkungen in den kommenden Monaten gelockert werden, könnte eine immense Aufstockung der Titel in Betracht gezogen werden, so Boivin weiter.

Alibaba (WKN: A117ME)

DER AKTIONÄR schätzt chinesische Aktien zurückhaltender ein, da China offensichtlich immer noch nicht damit fertig ist, neue Regeln aufzustellen (hier geht's zum Artikel). Das könnte die Kurse – trotz der günstigen Bewertung – noch weiter belasten. Im dritten Quartal hat etwa Alibaba 34 Prozent an Wert verloren. Baidu kommt auf ein Minus von 24 Prozent. Derzeit sind nur JD.com, Baidu und Xiaomi laufende Empfehlungen unter den großen China-Tech-Aktien. JD liegt mit sieben Prozent im Plus. Stoppkurs: 49 Euro.