Mit diesen Aktien profitieren Sie von der US-Wahl!
17.07.2019 Nikolas Kessler

Wirecard: So viel traut die Deutsche Bank der Aktie zu

-%
Wirecard

Die Analysten der Deutschen Bank haben am Mittwoch ihre bullishe Einschätzung für die Aktie von Wirecard bestätigt. Trotzdem zählen die Papiere des Zahlungsabwicklers am Nachmittag mit einem Abschlag von eineinhalb Prozent zu den größten Verlierern im DAX. Die Gewinne vom Wochenanfang sind damit nahezu wieder aufgezehrt.

Wenn Wirecard am 7. August den Halbjahresfinanzbericht vorlegt, rechnet Deutsche-Bank-Analyst Johannes Schaller mit starken Zahlen für das zweite Quartal. Im Vorfeld der Veröffentlichung hat er daher sein „Buy“-Rating für die Wirecard-Aktie mit einem Kursziel von 200 Euro bestätigt.

Trotz der Zuversicht in die operative Entwicklung findet der Analyst in seiner Studie allerdings auch mahnende Worte: Verstärkte Transparenz sei ebenso wichtig wie Wachstum und steigende Margen.

Er spielt damit auf die Bilanz-Vorwürfe der Financial Times vom Jahresanfang an, die den Kurs zeitweise schwer belastet haben. Zwar hat das Unternehmen die Anschuldigungen weitgehend entkräften können, vollständig erholt hat sich die Aktie allerdings noch nicht. Auch die Ermittlungen der zuständigen Behörden in Singapur dauern noch an.

Fast 40 Prozent Luft nach oben?!

Nach den zwischenzeitlichen Turbulenzen hatte die Deutsche Bank im Mai wieder zum Kauf der Wirecard-Aktie geraten und die Empfehlung seitdem mehrfach bestätigt. Vom aktuellen Niveau aus traut Analyst Schaller der Aktie auf 12-Monats-Sicht fast 40 Prozent Kurspotenzial und neue Höchststände zu.


Wirecard (WKN: 747206)

AKTIONÄR-Empfehlung bestätigt

Auch DER AKTIONÄR empfiehlt Wirecard mit einem Kursziel von 200 Euro zum Kauf und setzt im Aktien-Musterdepot selbst auf die Aktie des Zahlungsabwicklers. Die Anleger halten sich derzeit aber weiterhin lieber zurück: Die Gegenbewegung vom Wochenanfang hat sich als Strohfeuer erwiesen – die Konsolidierung der letzten Wochen setzt sich am Mittwoch zunächst fort.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6