Günstige Titel für Schnäppchenjäger
Foto: Börsenmedien AG
22.01.2019 Nikolas Kessler

Wirecard: Heiße Wette auf das Comeback

-%
Wirecard

Mit seinen optimistischen Aussagen zum vierten Quartal und dem bisherigen Jahresstart hat Wirecard-Chef Markus Braun für neue Zuversicht unter den Investoren gesorgt. Denn während es für den Zahlungsabwickler operativ offenbar weiterhin hervorragend läuft, hatte sich die Aktie in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine Verschnaufpause gegönnt. Doch die scheint nun vorbei zu sein.

Allein seit Jahresbeginn hat die Wirecard-Aktie bereits wieder 16 Prozent zugelegt und am Montag erstmals seit Mitte November oberhalb von 150 Euro geschlossen. Bereits am Freitag wurde dabei die 200-Tage-Linie überwunden und damit ein technisches Kaufsignal erzeugt. Auch die Rückkehr in den mittelfristigen Aufwärtstrend steht nun unmittelbar bevor.

Unterstützung haben dabei die jüngsten Aussagen von Vorstandschef Markus Braun geliefert, wonach das Unternehmen ein „sehr starkes viertes Quartal“ und einen sehr guten Jahresstart erwischt hat. Zudem hat er die mehrfach angehobene EBITDA-Prognose für das abgelaufene Gesamtjahr im Bereich von 550 bis 570 Millionen Euro bestätigt. Die von Bloomberg befragten Analysten rechnen aktuell im Schnitt mit einem Wert am oberen Ende der Spanne (568,2 Millionen Euro).

Comeback-Wette läuft

Im Zuge des Kaufsignals hatte DER AKTIONÄR in der Vorwoche zum Aufbau einer Trading-Position geraten, mit der mutige Anleger von Anschlussgewinnen und einer Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung profitieren können. Diese läuft zunächst weiter, auch wenn der Kurs am Dienstagvormittag zunächst auf der Stelle tritt. Ein Stopp im Bereich des Ausbruchsniveaus bei 140 Euro sichert die Position ab.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.
Die Geschichte der Spekulationsblasen

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6