01.10.2019 DER AKTIONÄR

Wir haben die besten Alternativtipps (und verraten sie auf den folgenden Seiten)

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DAX

Aktien. Gefragt. Geliebt. Gefürchtet. Je heftiger die Schwankungen, desto größer das Informationsbedürfnis der Anleger. Und der Wunsch nach Einordnung.

Paradebeispiel: Wirecard. Die Aktie des Zahlungsdienstleisters aus Aschheim bei München war kurz nach dem Jahreswechsel in heftige Turbulenzen geraten und landete prompt ganz oben auf der Liste der meistge-, weil hinterfragten Aktien in Deutschland. Salven voller Vorwürfe, abgefeuert von der britischen Finanzzeitung Financial Times, erzeugten ein schiefes Bild, ließen den Kurs implodieren, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin auf den Plan treten. Der einst umjubelte DAX-Aufsteiger Wirecard wirkte angezählt. Auch wenn sich die Lage in der Zwischenzeit entspannt hat, den so erklommenen Spitzenplatz hat Wirecard seit Ende Januar nicht wieder abgegeben, rangiert auch heute noch ganz oben in der Liste der meistgesuchten Aktien. Hinzu kommt: Keine andere deutsche Aktie wird häufiger von Privatanlegern gehandelt. DER AKTIONÄR begleitete die Entwicklung auf seiner Website www.deraktionaer.de mit 625 Beiträgen und Einschätzungen allein in diesem Jahr. Kein anderes Unternehmen wurde so häufig erwähnt. Bei keinem anderen klickten Leser so häufig rein. Auch im gedruckten Magazin widmete DER AKTIONÄR Wirecard mehrere ausführliche Beiträge, berichtete nüchtern entlang der Faktenlage und nahm die Aktie schließlich frühzeitig in sein Aktien-Musterdepot auf. Der Grund: die langfristig positive Perspektive.

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