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16.03.2020 Marion Schlegel

Wie schon Daimler und die Deutsche Telekom: Jetzt folgt auch Merck!

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Merck

Nachdem zuletzt bereits einige DAX-Werte ihre Hauptversammlung verschoben haben (siehe Deutsche Telekom und Daimler), hat dies nun auch der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA angekündigt. Auch er verschiebt wegen des neuartigen Coronavirus seine Hauptversammlung. Das Unternehmen werde einen neuen Termin festlegen, sobald eine geordnete Planung und Vorbereitung wieder gewährleistet werden könne, teilte Merck am Montag in Darmstadt mit. Die Hauptversammlung war ursprünglich für den 24. April vorgesehen.

"Zurzeit geht es darum, die Ausbreitung des Coronavirus soweit wie möglich zu verlangsamen und damit nach Möglichkeit einzudämmen. Dazu tragen wir auch mit diesem Schritt bei. Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Aktionäre stehen hier für uns an erster Stelle", sagte Unternehmenssprecher Constantin Birnstiel.

Merck (WKN: 659990)

Die DZ Bank hat derweil den fairen Wert für Merck KGaA von 139 auf 128 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern habe das Jahr 2019 mit starkem Gewinnwachstum abgeschlossen und rechne auch 2020 mit weiteren Steigerungen des operativen Ergebnisses (Ebitda), schrieb Analyst Peter Spengler in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die Belastungen durch die Coronavirus-Pandemie sehe er als gering an.

Anders schätzt die US-Investmentbank Goldman Sachs die Lage bei der Merck KGaA ein. Sie hat vor Kurzem hat die Einstufung für Merck KGaA auf "Sell" belassen. Wegen der Herausforderungen für das MS-Mittel Mavenclad und das Diabetespräparat Glucophage in China bleibt Analyst Krishan Chaitanya Arikatla langfristig skeptisch.

DER AKTIONÄR sieht die Lage bei Merck nicht ganz so skeptisch. Das Unternehmen hat zuletzt einige Erfolge feiern können. Zuletzt ist die Aktie allerdings unter den Stopp des AKTIONÄR gerutscht. Die Aktie sollte nun vorerst auf die Watchlist wandern.

(Mit Material von dpa-AFX)