15.10.2009 Markus Horntrich

WCM: Die Spekulation geht auf

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Trendthema

Bereits im August hat DER AKTIONÄR darauf hingewiesen, dass WCM-Aufsichtsratschef Karl Ehlerding an einer Wiederbelebung der Beteiligungsgesellschaft arbeitet. Seit gestern ist klar, dass die Chancen auf eine Fortführung des in der Insolvenz befindlichen Unternehmens hoch sind.

Die Beteiligungsholding WCM könnte schon bald ihre Altlasten los sein. Damit wäre der Weg aus der Insolvenz und damit zum Fortbestand der Firma geebnet. Bereits im August hat DER AKTIONÄR darauf spekuliert. Der entsprechenden Artikel ist hier zu finden.

Gestern kam nun die Meldung über die Ticker, dass WCM eine Quotensicherungsvereinbarung mit der HCK Beteiligungs GmbH abgeschlossen hat. Die vollständige Ad-hoc-Mitteilung zu WCM ist auf der Seite der DGAP zu finden. Der Insolvenzplan ist vom Gläubigerausschuss genehmigt, unter dem Strich stünde damit ein von allen Altlasten befreiter WCM-Firmenmantel, in dem als verwertbares Asset ein Verlustvortrag von 320 Millionen Euro steckt. Bereits seit Monaten kursieren Gerüchte, dass sich die H&R Wasag AG für WCM interessiert, um etwas Firmen- oder Firmenteile in den WCM-Mantel einzubringen. Ein aktueller Artikel, der das bestätigt ist bei n-tv zu finden.

Für Zocker

Anleger, die bei WCM investiert sind, sollten die Aktie weiterhin mit dem beim Trading-Tipp empfohlenen Stopp bei 0,15 Euro halten. Die Chancen auf ein fulminantes Comeback der Aktie wachsen. Auch ein Neueinstieg ist angesichts der gestrigen Meldung zu vertreten, allerdings sollten sich nur hartgesottene Zocker an die Aktie wagen. Nach wie vor kann im ungünstigsten Fall ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden.