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VW macht Kasse: Traton-Aktien werden versilbert

VW macht Kasse: Traton-Aktien werden versilbert
Foto: Shutterstock
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Maximilian Völkl 18.03.2025, 19:12 Maximilian Völkl

Neuigkeiten gibt es am Dienstagabend von Volkswagen. Der Konzern nutzt die starke Kursentwicklung bei der Nutzfahrzeugholding Traton und verkauft einen Teil seines Aktienpakets. Ein entsprechender Schritt war bereits seit Längerem erwartet worden. Die Traton-Aktien geben nach der Ankündigung nachbörslich aber zum Xetra-Schlusskurs rund fünf Prozent nach.

Volkswagen will im Rahmen eines beschleunigten Auktionsverfahrens bis zu elf Millionen Anteile verkaufen und damit den eigenen Anteil von 89,7 Prozent auf rund 87,5 Prozent reduzieren, wie der DAX-Konzern mitteilte. Der Traton-Kurs ist seit Beginn dieses Jahres bisher um mehr als ein Viertel gestiegen. Mit dem Verkauf könnte Volkswagen zum jüngsten Xetra-Schlusskurs gerechnet bis zu knapp 392 Millionen Euro Erlös einstreichen. Bei großen Platzierungen müssen aber üblicherweise Abschläge in Kauf genommen werden. Platzierungspreis und Ergebnis will Volkswagen nach Abschluss mitteilen.

Der Schritt hatte sich lange angedeutet. Traton-Investoren und das Traton-Management hatten des Öfteren zum Ausdruck gebracht, dass sie einen größeren Streubesitz des Lkw-Konzerns befürworten würden. Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume hatte wiederholt betont, dass man aber mit 75 Prozent plus einer Aktie größter und bestimmender Aktionär der Münchner (MAN, Scania, International, VW Truck & Bus) bleiben wolle.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Es ist auf lange Sicht zu begrüßen, wenn Volkswagen die Beteiligung an Traton reduziert. Ein größerer Streubesitz macht die Aktie des Lkw-Bauers für mehr Investoren interessant und dürfte höhere Bewertungen möglich machen. VW selbst braucht das Geld ebenfalls, um die hohen Investitionen, die dem Konzern bevorstehen, zu finanzieren. DER AKTIONÄR ist sowohl für Traton als auch für VW – hier sollte zumindest kurzfristig die Erholung weitergehen – positiv gestimmt. Anleger können jeweils an Bord bleiben.

Enthält Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..

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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..

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