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10.10.2018 Jochen Kauper

VW-Absatz kommt unter die Räder – Batteriebauer sind die bessere Wahl

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VW hat durch das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP im September 18,3 Prozent weniger Autos verkauft. Weltweit seien 485.000 Autos ausgeliefert worden, teilte Volkswagen am Dienstag mit. Das war noch die weniger schlechte Nachricht: In Europa brachte VW 42,6 Prozent weniger Fahrzeuge an die Frau beziehungsweise an den Mann!
Grund für den starken Rückgang der Verkäufe sei vor allem die Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsprüfstandard WLTP ("Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure").

Entwarnung?
VW versucht die Lage entspannt zu sehen. Was bleibt den Managern aus Wolfsburg auch andere übrig? Im Oktober sollten die letzten Auswirkungen des neuen Abgastests noch auf die Verkaufszahlen durchschlagen. Ab November wolle der Autobauer in Europa zur Jahresendrallye ansetzen, kündigte VW-Manager Jürgen Stackmann an.

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Es wird Zeit, dass Volkswagen für die Anleger neue Anreize liefert. Ergebnisse in Form von neuen Elektroautos, neuen Mobilitätsdiensten ecetera. Eine eigene Batterieproduktion wäre zum Beispiel eine gute Möglichkeit, sich aus den Fängen der asiatischen Hersteller wie CATL oder Samsung SDI zu befreien.

Batteriebauer machen gute Geschäfte
Aktuell liefert die VW-Aktie wenige Kaufargumente. Das relativ neue Prüfverfahren (WLTP) setzte dem Autobauer mächtig zu. Abwarten bei der Aktie!

Anleger setzen eher auf die Batteriebauer CATL und/oder Samsung SDI. Samsung SDI ist hervorragend im Geschäft. CATL feierte erst vor wenigen Monaten sein IPO. Problem bei CATL ist die Tatsache, dass die Aktie bislang nur an der Shenzhen Stock Exchange, genauer gesagt im ChiNext, Chinas Pendant zur Nasdaq, gehandelt wird.

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