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Volkswagen: "Schalten einen Gang hoch"

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Foto: phaustov/Shutterstock
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Thorsten Küfner 09.04.2025, 06:42 Thorsten Küfner

Ein starker Auftakt: Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern ist nach dem schwachen Vorjahr bei Elektroautos gut in das neue Jahr gestartet. Auch wegen des schlechten ersten Quartals 2024 infolge von Förderkürzungen verdoppelten sich die Auslieferungen des DAX-Unternehmens im ersten Jahresviertel in Europa auf mehr als 150.000 Stück, wie die "Bild"-Zeitung am Mittwoch berichtete.

"Der Volkswagen-Konzern hat seine Hausaufgaben gemacht", erklärte Konzernchef Oliver Blume gegenüber der Zeitung. "Jetzt schalten wir einen Gang hoch und gehen auf die Überholspur." Jedes zweite neu zugelassene E-Auto (rund 48 Prozent) des deutschen Markts sei ein Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern. Bei allen Antriebsarten verzeichnete der Konzern bei Fahrzeug-Bestellungen ein Plus von 29 Prozent, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Blume sieht sich mit den Zahlen aus den ersten drei Monaten auf dem richtigen Weg: "Klarer Elektro-Marktführer in Europa, Zahl der ausgelieferten Stromer in unserer Heimatregion verdoppelt, sieben der zehn meistverkauften vollelektrischen Modelle in Deutschland aus dem Volkswagen-Konzern: Unsere einzigartige Produktoffensive ist im Markt angekommen." Doch trotz der guten Zahlen müsse bei Volkswagen weiter gespart werden. Man arbeite weiter intensiv daran, "unsere Kosten zu reduzieren." Bei der Kernmarke Volkswagen Pkw soll bis zum Jahre 2030 mit über 35.000 Stellen etwa jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland gestrichen werden. Dadurch soll die Profitabilität wieder deutlich gesteigert werden.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Die Zahlen für die ersten drei Monate des laufenden Jahres können sich durchaus sehen lassen und machen in einer schwierigen Zeit Mut. Doch das Marktumfeld bleibt einfach schlecht. Die US-Zollpolitik sorgt weiterhin für große Nervosität und ist eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft. In dieser Gemengelage drängt sich bei Volkswagen nach wie vor kein Kauf auf. 

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..

Enthält Material von dpa-AFX

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