08.01.2018 Jochen Kauper

Volkswagen mit neuem Rekord – CES in Las Vegas könnte für weiteren guten Newsflow sorgen

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Volkswagen
Trendthema

Nach einem Bericht der Bild am Sonntag wird Volkswagen im Jahr 2017 unter Berufung auf konzerninterne Prognosen rund 10,7 Millionen Autos verkauft haben. Im Vorjahr waren es 10,3 Millionen Fahrzeuge. Damit bleibe Volkswagen die Nummer eins in der Welt. Auch in punkto Umsatz strebt VW neue Rekorde an. 2017 wird wohl erstmals die Marke von 220 Milliarden Euro fallen. Grund für das Plus bei den Erlösen ist allen voran das starke China-Geschäft.

Deal mit Aurora
Vor wenigen Tagen hat VW einen interessanten Deal im Bereich selbst fahrende Autos bekannt gegeben. Das Team von VW-Chef Matthias Müller arbeitet in Zukunft mit der US-Firma Aurora zusammen. Spannend sind vor allem die Köpfe, die bei Aurora die Strippen ziehen: Aurora-CEO Chris Urmson hat bei Google mehrere Jahre das Roboterauto-Programm geleitet. Aurora-Chief Product Officer Sterling Anderson war unter anderem für Teslas Autopiloten zuständig.

CES in Las Vegas
Am Sonntagabend hat die viel beachtete CES Consumer Electronics Show in Las Vegas ihre Pfortne geöffnet. Viele namhafte Hersteller aus der Elektronikbranche stellen in Las Vegas neue Produkte vor oder kündigten Innovationen an. Gut denkbar, dass auch VW noch mit der einen oder anderen News für positive Schlagzeilen sorgen kann.

VW-Aktie bleibt Branchenfavorit
Die VW-Aktie sieht nach wie vor spannend aus. Anleger sollten einen Fuß in der Tür haben. Knackt die Aktie den hartnäckigen Widerstand bei 179 Euro, ist der Weg bis 200 Euro plus X frei. Goldman Sachs zum Beispiel hält für die VW-Aktie Kurse von 250 Euro für möglich.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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