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Volkswagen: E-Bulli ID.Buzz gefragt

Volkswagen: E-Bulli ID.Buzz gefragt
Foto: Future Image/IMAGO
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Marion Schlegel 12.01.2023, 07:24 Marion Schlegel

Volkswagen hat im vergangenen Jahr vor allem aufgrund der Lieferketten-Probleme deutlich weniger seiner leichten Nutzfahrzeuge verkaufen können. Die Auslieferungen sanken um 8,6 Prozent auf knapp 329.000 Autos. Dabei habe auch die Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg eine Rolle gespielt, teilte die Konzerntochter VWN am Mittwoch mit.

Gut angelaufen sei jedoch der E-Bulli ID.Buzz, von dem bis Ende des Jahres 26.600 Einheiten bestellt worden seien. Die Wartezeit bei dem Modell ist beträchtlich. Bisher hätten die Kunden etwa 6.000 der Elektrobusse erhalten.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Die Hannoveraner rüsten das örtliche Werk auf die Produktion reiner Stromer um. Noch sind die absoluten Stückzahlen gering, aber relativ betrachtet gelang bei den Auslieferungen von E-Modellen im vorigen Jahr mehr als eine Verdoppelung auf etwa 7.500 Stück. Fehlende Mikrochips und Engpässe bei weiteren Bauteilen und Rohstoffen halten Teile der gesamten Autoindustrie in einer Art Produktionsstau: Die Zahl der Bestelleingänge bei VWN übersteigt mit rund 407.000 die Zahl der 2022 geschafften Übergaben an Kunden.

Auch die VW-Kernmarke wurde zuletzt weniger Fahrzeuge los. Das weltweite Minus 2022 betrug 6,8 Prozent. Damit wurden weltweit 4,56 Millionen Autos verkauft. Verkäufe von E-Autos zogen derweil um 23,6 Prozent an. . "Trotz anhaltender Versorgungsengpässe haben wir 2022 ein solides Absatzziel erreicht", sagte Vertriebschefin Imelda Labbé am Dienstag. Am Donnerstag will der Konzern die Zahlen für sämtliche seiner Fahrzeugmarken gebündelt vorlegen.

Die Aktie von Volkswagen hat sich nach einem sehr schwachen Verlauf in den vergangenen Monaten zuletzt stabilisieren können. Wichtig wäre nun zunächst der Sprung über die 38-Tage-Linie, bevor dann die viel bechtete 200-Tage-Linie in den Fokus rückt. Die Aktie von Volkswagen ist derzeit eine Halteposition. Favoriten des AKTIONÄR sind aber weiter die Aktien der Porsche AG und von Mercedes-Benz.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Volkswagen, Porsche AG.

Aktien der Porsche AG befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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