Die US-Arbeitsmarktdaten sind deutlich schwächer ausgefallen, als die Experten erwartet hatten. Leser des Börsenbriefs China Stock Report wussten bereits vorher Bescheid, dass dieses Szenario höchstwahrscheinlich eintreten dürfte – und vor allem, welche Folgen das kurz- und mittelfristig haben wird.
„Das US-BIP lag mit 1,5 Prozent im zweiten Quartal deutlich unter den Erwartungen von 1,8 bis 2,0 Prozent. Dennoch beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung laut dem FedWatch Tool von CME beim nächsten Fed-Meeting im September derzeit rund 60 Prozent. Bleibt der laufende Trend bestehen, dann dürfte sich das allerdings schon am Freitag um 14:30 Uhr ändern, wenn die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Ich gehe davon aus, dass diese die schwächelnde Wirtschaft in den Vereinigten Staaten unterstreichen werden und Zinserhöhungen bald kein Thema mehr sein sollten. Die Dollarschwäche dürfte in diesem Fall anhalten und die Aktienmärkte dadurch weiter nach oben streben“, schrieb AKTIONÄR-China-Experte Michael Diertl in der heute um 14:00 Uhr erschienenen Ausgabe – und landete damit einen Volltreffer.
Während die Experten damit gerechnet hatten, dass im Juli in den USA 85.000 Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden, nahm die Anzahl der Beschäftigten tatsächlich um 23.000 ab. Die Folge: Mittlerweile liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im September nur noch bei knapp 40 Prozent. Die Angst vor Zinsanhebungen nimmt ab, was den Dollar belastet und die Aktienmärkte beflügelt – exakt, wie von Diertl prognostiziert.
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Heute, 15:10
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