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24.04.2020 Thorsten Küfner

TUI: Auch im Mai keine Kreuzfahrten

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TUI

In immer mehr Ländern Europas gibt es Fortschritte bei der Eindämmung des Coronavirus. In Österreich wird bereits eifrig über eine mögliche Grenzöffnung für deutsche Urlauber nachgedacht. Doch in einem für den Touristikriesen bedeutenden Sektor herrscht verständlicherweise weiterhin Stillstand: bei den Kreuzfahrten.

So hat TUI Cruises nun angekündigt, dass die Aussetzung des Betriebs bis Ende Mai verlängert wird. Kunden, die ihre Kreuzfahrt umbuchen wollen, erhalten einen Preisvorteil von zehn Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

In eigener Sache, da uns zu diesem Thema zuletzt viele Fragen erreicht haben: Wir Redakteure vom AKTIONÄR befassen uns nur mit der Aktie (!) von TUI. Wir haben leider keinen Einblick, ob und wann bestimmte TUI-Reisen stattfinden. Und so gerne wir Ihnen auch helfen würden: Wir können keine Reisen für Sie umbuchen oder stornieren!

TUI (WKN: TUAG00)

Es ist natürlich längst keine Überraschung mehr, dass der Ausstand angesichts der Corona-Pandemie weiter fortgesetzt wird. Es bleibt daher dabei: Ein Investment in die TUI-Aktie ist und bleibt eine Glaubensfrage. Erwartet man für die kommenden Jahre eine „Normalisierung“ des Reiseverkehrs oder nicht? Wer davon ausgeht, dass TUIs Geschäft mit Pauschalreisen, Kreuzfahrten & Co ab dem kommenden Jahr wieder laufen wird, kann das im historischen Vergleich wirklich sehr günstige Bewertungsniveau zum Einstieg nutzen. Wichtig dabei: Ein Stoppkurs sollte das Kapital absichern. DER AKTIONÄR empfiehlt hierfür aktuell die Marke von 3,20 Euro.  

Buchtipp: Narrative Wirtschaft

„Tech-Aktien steigen immer!“ „Immobilien­preise fallen nie!“ Stimmt das wirklich? Ob wahr oder nicht, solche Narrative, oder einfacher gesagt Geschichten, beeinflussen das Verhalten von Menschen und somit auch die Wirtschaft massiv. Wie entstehen Narrative? Wie gehen sie viral, wie gewinnen sie an Einfluss, wann verlieren sie diesen wieder? Welche Auswirkungen haben sie? Und, last, but not least: Wie lassen sich mit ihnen ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen besser verstehen und vorhersagen? Diese Fragen untersucht Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert J. Shiller in seinem vielleicht wichtigsten Buch.

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