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TSMC sprengt Erwartungen und erhöht Tempo – diese Werte profitieren jetzt

TSMC sprengt Erwartungen und erhöht Tempo – diese Werte profitieren jetzt
Foto: TSMC
Taiwan Semiconductor ADR -%
Lukas Meyer Heute, 08:27 Lukas Meyer

Rekordgewinn, steigende Margen und ein Ausblick über Markterwartungen: TSMC hat im Schlussquartal 2025 deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Der Chipriese profitiert weiter von der Nachfrage nach Hochleistungsprozessoren und dreht bei Investitionen kräftig auf. Anleger müssen jetzt genau hinsehen.

Der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter TSMC hat am heutigen Donnerstag die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und auf ganzer Linie überzeugt. Umsatz, Gewinn und Margen übertrafen die Erwartungen klar. Damit bestätigt der Konzern eindrucksvoll seine Schlüsselrolle im globalen Halbleitermarkt.

Der Umsatz stieg im Schlussquartal um 20,5 Prozent auf 1,046 Billionen Neue Taiwan-Dollar, das entspricht 33,7 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 1,03 Billionen Neue Taiwan-Dollar gerechnet. Unter dem Strich verdiente TSMC 505,74 Milliarden Neue Taiwan-Dollar oder rund 16 Milliarden US-Dollar. Der Marktkonsens lag bei rund 467 Milliarden Neue Taiwan-Dollar. Das entspricht einem Gewinnplus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert das achte Quartal in Folge mit steigenden Gewinnen.

Auch bei der Profitabilität lag TSMC über den Schätzungen. Die Bruttomarge stieg auf 62,3 Prozent, erwartet worden waren rund 60,6 Prozent. Die operative Marge erreichte 54 Prozent nach 50,6 Prozent im Vorquartal, während der Konsens bei knapp 51 Prozent gelegen hatte.

Bereits am 9. Januar hatte TSMC vorläufige Umsatzzahlen vorgelegt und damit ein starkes Schlussquartal signalisiert (DER AKTIONÄR berichtete). Die nun veröffentlichten vollständigen Zahlen bestätigen diesen Trend und liefern zusätzliche Details zur Ertragskraft.

Treiber bleibt das Geschäft mit Hochleistungsrechnern für Rechenzentren, künstliche Intelligenz und 5G. Chips mit Strukturbreiten von 7 Nanometer oder kleiner machten im Quartal 77 Prozent des Waferumsatzes aus. Im Gesamtjahr 2025 lag der Anteil bei 74 Prozent, nach 69 Prozent im Jahr zuvor. Kleinere Strukturgrößen erlauben mehr Rechenleistung bei geringerem Energieverbrauch und sind margenstark.

Der Ausblick fällt ebenfalls besser aus als erwartet. Für das erste Quartal 2026 stellt TSMC einen Umsatz von 34,6 bis 35,8 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit 33,2 Milliarden Dollar gerechnet. Die Bruttomarge soll 63 bis 65 Prozent erreichen, nach einer Konsensschätzung von knapp 60 Prozent. Die operative Marge wird bei 54 bis 56 Prozent gesehen, der Markt hatte rund 50 Prozent erwartet.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Vorstandschef C. C. Wei mit einem Umsatzwachstum von nahe 30 Prozent in Dollar. Zudem zieht der Konzern die Investitionsschraube deutlich an. Für 2026 sind 52 bis 56 Milliarden Dollar an Investitionen geplant, nach 40,9 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Kapazitäten in den USA. Das fügt sich in die laufenden Gespräche zwischen Washington und Taipeh über ein Handelsabkommen ein.

TSMC (WKN: 909800)

An der Börse bleibt die Aktie gefragt und notiert auf Rekordniveau. Auch der Sektor profitiert: Auf dem Frankfurter Parkett führt Infineon vorbörslich den DAX mit gut einem Prozent Plus an, Aixtron setzt sich mit rund zwei Prozent an die Spitze des MDAX. Auch ASML zieht um rund drei Prozent an. Beim niederländischen Anlagenbauer reißt der positive Nachrichtenfluss zuletzt ohnehin nicht ab.

Die Zahlen von TSMC unterstreichen die robuste Nachfrage nach modernen Chips. Hohe Margen, steigende Investitionen und ein Ausblick über Markterwartungen senden ein klares Signal an den gesamten Sektor. Eine ausführliche Analyse zu den derzeit aussichtsreichsten Chipwerten lesen Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie hier bequem als E-Paper herunterladen können.

DA 04/2026
Quelle: Börsenmedien AG

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