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19.12.2013 Florian Söllner

Trotz Facebook-Schreck: Goldman Sachs mit Kaufsignal

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Die Aktie von Goldman Sachs ist mit einem 3-Prozent-Satz nach oben ausgebrochen. Im US-Handel ist der seit Mai intakte Seitwärtstrend und der Widerstand bei 170 Dollar endlich überwunden worden. Stark: Die Aktie hat auf Tageshoch bei 174,84 Dollar geschlossen. Hauptgrund für den Kursanstieg: Seitens der FED sind negative Überraschungen ausgeblieben. Zwar werden die monatlichen Anleihenkäufe ab Januar von 85 auf 75 Milliarden Dollar reduziert. Doch eine erste Zinserhöhung wird erst ab 2015 in Aussicht gestellt – was vor allem auch dem Banksektor Rückenwind verleiht.

Die Meldung, dass Investoren gegen Facebook und die Emissionsbanken vorgehen, dürfte vor diesem Hintergrund verblassen. Die Klage wurde nun von einem Gericht in Manhattan zugelassen. Hauptvorwurf ist, dass im Vorfeld des IPOs im Mai 2012 nicht ausreichend auf die sich abzeichnende schwächere Umsatzentwicklung hingewiesen wurde. Facebook hatte anfangs Probleme, mittels der steigenden Abrufzahlen seines Portals über Smartphones entsprechende Umsätze zu generieren. Zeichner der Aktie erfuhren davon erst danach – und mussten in den ersten Wochen nach dem Börsengang Kursverluste hinnehmen.

Goldman Sachs war auch beim Twitter-IPO Konsortialführer und hat dabei kräftig verdient. Rund 3,25 Prozent des Emissionsvolumens in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar hatten die involvierten Banken erhalten. Mit 39 Prozent war davon das größte Stück des Kuchens bei Goldman Sachs gelandet.

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Kaufsignal

Die Facebook-Klage dürfte das Goldman-Sachs-Papier nicht aus der Bahn werfen. Wichtiger ist, dass die FED grünes Licht für die Märkte gegeben hat, wovon Investmentbanken unmittelbar profitieren. Charttechnisch wurde bei der mit einem 2014er-KGV von 11 bewerten Aktie ein klares Kaufsignal geliefert.

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