24.04.2019 Marion Schlegel

Stark: Morphosys legt Grundstein für nächsten Erfolg – Aktie nimmt Fahrt auf

-%
Galapagos
Trendthema

Morphosys und Galapagos haben den Beginn der Phase-2-Studie (GECKO) mit MOR106 bei Patienten mit atopischer Dermatitis bekannt gegeben. Beide Unternehmen arbeiten hier seit dem vergangenen Jahr mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis zusammen (vgl. „Hammer-Deal für Morphoys und Galapagos: Novartis steigt bei MOR106 ein“). Wie es in einer Mitteilung von Morphosys heißt, wird die subkutane Verabreichung von MOR106 in Kombination mit topischen Kortikosteroiden untersucht.

Es ist geplant, 60 Patienten randomisiert in die GECKO-Studie aufzunehmen, die entweder acht Wochen lang eine subkutane Dosis von MOR106 oder ein Placebo (Scheinmedikament) erhalten, zusammen mit topischen Steroiden, so Morphosys weiter. Die Nachbeobachtungszeit umfasst eine Dauer von 16 Wochen. Der primäre Endpunkt der GECKO-Studie ist die Häufigkeit der bei der Behandlung bis zum Tag 169 auftretenden behandlungsbedingten unerwünschten und schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen.

Wirkmechanismus von MOR106 (Quelle: Morphosys)

Die Rekrutierung von Patienten wird in den USA und Kanada stattfinden. Die Studie soll bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA als Investigational New Drug (IND)-Eröffnungsstudie dienen. "Mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis ist eine chronische, belastende Erkrankung, von der weltweit Millionen von Patienten betroffen sind," sagte Dr. Malte Peters, Entwicklungsvorstand der Morphosys AG. "Wir sehen einen hohen medizinischen Bedarf an zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten. Wir freuen uns darauf, das Entwicklungsprogramm MOR106 für diese Patienten mit der Phase 2 IND-Eröffnungsstudie weiter auszubauen, die wir nun gemeinsam mit unserem Partner Galapagos im Rahmen der globalen Lizenzvereinbarung mit Novartis initiiert haben."

Die Aktie von Morphosys hat nach der deutlichen Korrektur seit Januar zuletzt einen Boden ausgebildet. Der nächste Widerstand, den es zu überwinden gilt, ist das Aprilhoch. Bei rund 96 Euro wartet dann die massive Hürde in Form der 200-Tage-Linie. Ein Sprung darüber würde ein neues Kaufsignal bedeuten. Anleger bleiben bei der Aktie weiter an Bord. DER AKTIONÄR erhofft sich langfristig noch einiges bei der Aktie.