14.07.2014 Michael Schröder

Spannende Woche: DAX, Fed, EZB, die heimische Berichtssaison und der Goldpreis im Fokus

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Trendthema

Die Temperaturen sollen im Laufe der Woche kontinuierlich steigen. Rekordwerte von über 30 Grad werden erwartet. Was macht der DAX? Der Leitindex dürfte nach dem freundlichen Wochenauftakt weiterhin empfindlich auf jegliche Krisenmeldungen reagieren. Neue Rekordstände sind daher eher unwahrscheinlich.

 

Zu den anhaltenden Konflikten im Irak, in Israel und in der Ukraine hat sich inzwischen die Furcht vor einer erneuten Erschütterung des europäischen Bankensystems hinzugesellt. Die Redaktion des AKTIONÄR geht in seiner neuen Ausgabe daher der Frage auf den Grund, ob uns nun eine neue Finanzkrise ins Haus steht. Und wie die Titel der führenden deutschen Bank zu bewerten sind. Droht weiteres Ungemach oder empfiehlt sich auf dem aktuellen Niveau bereits der Einstieg? Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe von Deutschlands großem Börsenmagazin und finden Sie darin die Antworten auf diese und weitere Fragen.

 

Am morgigen Dienstag steht laut Helaba-Analystin Claudia Windt das "geldpolitische Highlight der Woche" an, nämlich der Halbjahresbericht der Chefin der US-Notenbank (Fed), Janet Yellen, vor dem Bankenausschuss des Senats. Windt erwartet zwar keine großen Neuigkeiten, allerdings sollte sich einmal mehr zeigen, dass sich die Wege von Europäischer Zentralbank (EZB) und Fed trennen. Während in den USA die Zeichen auf Leitzinserhöhung stehen, dürfte die EZB erst einmal an ihrer lockeren Gangart zur Stützung der Wirtschaft festhalten. Weitere Impulse für den Aktienmarkt könnte der Konjunkturbericht der Fed am Mittwoch.

 

Die Berichtssaison wirft bereits ihre Schatten voraus. Der Softwareanbieter SAP wird am Donnerstag als erstes DAX-Unternehmenseine Zahlen für das zweite Quartal präsentieren. DER AKTIONÄR erwartet gute Zahlen und spekuliert im Real-Depot mit Hebel auf steigende Kurse bei dem Index-Schwergewicht.

 

Ebenfalls im Fokus: der Goldpreis, der heute massiv unter Druck steht. Als Argument wird eine Entspannung auf dem portugiesischen Finanzsektor genannt. Doch diese Ansicht greift wohl zu kurz. Vielmehr dürfte hinter den Kulissen der Druck auf den Goldpreis steigen. Die hohe Short-Positionierung der kommerziellen Händler an der Comex ist ein Hinweis darauf.